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Ein LeserInnen-Rätsel

Ein LeserInnen-Rätsel

Wir freuen uns natürlich immer über fotografische Neuzugänge. Eine aufmerksame Leserin hat uns dieses wunderbar herzige Bild aus den 1940er-Jahren zur Verfügung gestellt. Darauf zu sehen sind ihr Großvater, ihre Mutter und ihr Onkel vor/auf dem legendären…. ja was für ein Auto ist’s eigentlich? Und wo stehen die drei überhaupt? Es gibt ja doch einige Anhaltspunkte, die das Raten erleichtern…

(Provenienz: Angelika Maislinger; Stadtarchiv Innsbruck, Ph-Dig)

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare
    1. Aufgrund des zusätzlich angebrachten Notek-Scheinwerfers (an der linken Flanke des Kühlergrills) aber der eindeutig zivilen Verwendung des Fahrzeuges würde ich einen Aufnahmezeitpunkt zwischen 1945 und 1947 vermuten.

      1. Ich hab mich schon über dieses Detail gewundert. Vielen Dank für die Information. Genaueres mußte ich natürlich im Internet gleich nachforschen, das Stichwort ist jetzt ja bekannt. Die dabei gefundene Bezeichnung „Nachtmarschgerät“ ließ ich mit leichtem Schaudern auf der Zunge zergehen. Eines dieser urgermanischen Worte, die man auch mit zusammengebissenen Zähnen aussprechen kann.

        1. Ja, die Ausgabe der schwarzen Nummerntafeln erfolgte ab Juni 1947.
          Darum hatte ich den Aufnahmezeitpunkt auch auf 1945-1947 eingegrenzt. 😉

          1. Ich grenze nun auch noch ein bzw. lass meine Phantasie schweifen – vielleicht habe ich sogar Recht: Ein glücklicher Heimkehrer, der schon eine Existenz aufgebaut hat, einen Militär Opel Blitz gekauft und damit einen Botendienst in eine der Gemeinden um Innsbruck durchführt. Die nahe Botenzentrale spricht dafür, heute hat er die Kinder mitgenommen!

          2. Ja, wäre denkbar.

            Auf jeden Fall hat das Fahrzeug für die unmittelbare Nachkriegszeit einen äußerst gepflegten Zustand. Keine Dellen, keine Lackausbesserungen, etc. Nicht einmal die Bordwände sind zerschrammt.

            Vielleicht kann die „aufmerksame Leserin“, von der das Bild stammt, ja noch einige Details beisteuern?

  1. Die drei Häuser links von der weiter hinten zu sehenden Höttinger Kirche hätte ich in die Sonnenstraße angesiedelt. Den Talboden überlasse ich eher Herrn Hirsch, der sicher näher dran aufgewachsen ist!

  2. Der Standpunkt liegt meiner Ansicht nach unterhalb der Steyrervila in der Sonnenstraße – Kreuzung mit der Oppolzerstraße.
    Die von Manfred Roilo erwähnten 3 Häuser waren dann in der Botanikerstraße zwischen Oppolzer- und Frau-Hitt-Straße.

    1. Korrektur: die 3 Häuser links neben der Höttinger Kirche wären dann natürlich in der Sternwartestraße zwischen Brandjoch- und Frau-Hitt-Straße.

  3. Der Standort könnte auch am Prandtauerufer sein, hinten sieht man den späteren großen „Elektro Hermann“ Stadel, rechts davon ein längst abgerissenes Haus mit Walmdach auf der anderen Seite der Blasius Hueber STraße. Oben sieht man den Beginn der Sonnenstraße, wobei nur das erste Haus rechts, Sonnenstraße 2 halbwegs im Original erhalten geblieben ist.

    1. Da laufen wir beide also gleich! Auch ich habe auf das Haus Sonnenstraße Nr. 2 getippt, also neben dem Friedhof bzw. durch das „Friedhofsloch“ schaut der Höttinger Kirchturm heraus. Am Talboden glaube ich auch, dass dies der Flungerstadl bzw. die spätere Botenzentrale ist https://innsbruck-erinnert.at/eine-bruecke-zur-bildung/. Beim Haus daneben meine ich eher das Haus nach dem Rössl stadteinwärts ist http://innsbruck-erinnert.at/kaum-wiederzuerkennen/ zu erkennen.
      Eine Verlängerung der Linie Schottergrube – Höttinger Kirche weist auf das Prandtauerufer als Aufnahmestandpunkt hin (ich glaubte vorher über den Inn herüben, deshalb der Hinweis auf Sie!) – aber: Ich bin, wie bekannt, ein Pradler! (gewesen!)

      1. Chapeau! Stimmt alles. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1943, Frühling, also noch vor den Bombenangriffen. Mein Großvater war zu diesem Zeitpunkt UK gestellt.

  4. Wegen der Krüppelwalmdächer im Hintergrund, dem ziemlich frontalen Blick auf die Höttingerkirche und dem geschwungenen Wegverlauf würde ich eher auf einen Platz etwas weiter westlich vom Inn leicht abgerückt tippen – Fischnalerstraße. (Aber ich gebe zu – das ist spitzfindig)

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