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Ein Haus Am Berg

Ein Haus am Berg

Bevor es durch meine „Fast-Food“ Serie noch zu einer Vernachlässigung von Sport und gesunder Ernährung unter unseren Leser*innen kommt, streu ich mit diesem Beitrag ein mentales Workout in Form eines Rätsels ein. Zu sehen ist ein Haus, das auf einer erhöhten Position steht, dahinter erhebt sich eine Bergkette, die jeder Innsbrucker wahrscheinlich um 3 in der Nacht mit geschlossenen Augen erkennen würde. Trotzdem würde es mich interessieren, ob jemand weiß, was das für ein Haus ist und wo es sich befindet oder besser gesagt befand?

Mir war der durchaus spannende und bewegte Werdegang des Platzes bis vor kurzem völlig unbekannt. Sie kam mir in Form einer Anfrage das Halbrelief betreffend unter, das prominent im Bild am Balkon zu sehen ist und dessen bewegte Vergangenheit mehr oder weniger die ganze Geschichte erzählt. Kennt diese unter unseren Leser*innen zufällig jemand?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-5166)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. War das nicht das Vidum der Pfarre Hötting? Zumindest befanden sich dort ein Theatersaal und eine katholische Studentenverbindung (TMV Amelungia).

  2. Im Adressbuch des Jahres 1970 wird der „Katholische Burschenverein Enzian Innsbruck“ als Besitzer des Hauses Schneeburggasse 30 genannt. Als bevollmächtigter Verwalter ist Pfarrer Gerlach Voigt eingetragen.

  3. Wenn ich mich nicht allzu sehr täusche, kenne ich zumindest den letzten Teil der Geschichte des Hauses aus meiner Zivildienstzeit, leider einen sehr traurigen. Das Gebäude ist – und es muss nach Weihnachten 1982 gewesen sein – durch einen Christbaumbrand zerstört worden und eine Bewohnerin dabei ums Leben gekommen. Die Brandruine wurde abgerissen und der oben angeführte Neubau errichtet.

  4. …eine Frau im Rollstuhl und ihre Nichte, ein vorschulpflichtiges Mädchen – davon hat mir eine Frau im Ma Datum „Mai“, weil ich gleich anschließend zum Begräbnis eines ehemaligen Kollegen am Westfriedhof bin.

    Es war ein explosionsartiger Christbaumbrand gewesen, keine Rettung möglich.

    Aber ebenfalls in den 80-er Jahren war im Radio ein Interview mit dem Burgschauspieler Walter Reyer, der erzählte, seine erste Berührung mit dem Theater sei im Jugendheim der Pfarre Hötting gewesen. Der damalige Pfarrer (Reyer sagte „Pater“) Herr Sigmund Rathmann, OPraem., habe mit den Jugendlichen „König Ottokars Glück und Ende“ aufgeführt, wobei er, Reyer, den Monolog des Ottokar von Horneck zu sprechen hatte: „Es ist ein gutes Land,wohl wert, daß sich ein Fürst sein unterwinde…“ Das müßte auch in diesem Gebäude gewesen sein, oder?

  5. Entschuldigung, aber da ist ein Teil des Anfangs meines Kommentars wohl irgendwo auf der Strecke Pradlerstraße – Badgasse verloren gegangen! Also:
    Im Mai 1983 erzähltze mir eine Frau (beim Trachtennähkurs der VHS von Irene Bierbaum) von diesem schrecklichen Unfall zu Weihnachten 1982, bei dem ein vorschulpflichtiges Mädchen und ihre behinderte Tante wegen eines explosionsartigen Christbaumbrandes ums Leben gekommen waren. (Das war in ihrer eigenen Familie geschehen!)

    (So ungefähr hätte der Beginn gelautet. Vielleicht können Sie‘ das noch ausbessern?)

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