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Digitales Innsbruck, V.

Digitales Innsbruck, V.

Auch vor dem Bundesheer machte die zunehmende Digitalisierung natürlich keinen Halt. In einem Artikel der Innsbrucker Stadtnachrichten aus dem Jahr 1981 wird berichtet, dass ab nun ein Computer bei der Stellung im damals neu errichteten Stellungshaus in der Conradkaserne hilft. Die Stellungspflichtigen wurden auf einer „modernen Diagnosestraße auf Herz und Nieren überprüft“, und die einzelnen Ergebnisse in den Computer eingeben. Diese eingegeben Daten entschieden dann nicht nur über die Tauglichkeit des Einzelnen, sondern es wurde sogar eine Empfehlung zur Verwendung bei einem der 280 verschiedenen Aufgabenbereiche im Bundesheer ausgeworfen. Ob diese wirklich wie beschrieben funktionierte und berücksichtig wurde, ist schwierig nachzuvollziehen, wäre aber spannend zu erfahren.

Nichtdestotrotz wurden die Neuerungen natürlich auch von der Politik bewundert, wie das Titelbild zeigt, das Bürgermeister Alois Lugger beim Inspizieren der Diagnosestraße zeigt.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-19248, Ph-19250)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Auf den Fotos sind vermutlich insgesamt 3 Personen (die in Weiß) zu sehen, die sich auskennen, und wahrscheinlich die versäumte Arbeit nachholen müssen, die sie mit den Politköppen (die während ihrer eigenen „Arbeits“zeit einen netten Spaziergang machen durfte) verplempern mußten. 😉

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