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Der Gutshof In Der Reichenau _Teil I

Der Gutshof in der Reichenau _Teil I

Der Gutshof in der Reichenau trug vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wesentlich zur Nahrungsmittelversorgung der Innsbrucker Bevölkerung bei. Im Besitz der Tiroler Landesfürsten belieferte er bis 1666 den landesfürstlichen Hof mit Lebensmitteln. Nach mehreren Besitzerwechseln kaufte die Stadt Innsbruck 1902 den landwirtschaftlichen Betrieb.

Am Gutshof wurde vorwiegend Futterbau betrieben. Im Jahr 1929 waren es 10 Hektar mit Luzerne Gras, 3 Hektar mit Silomais, 2,5 Hektar mit Roggen und Kartoffeln, 1,5 Hektar mit Hafer und je 1 Hektar mit Gerste und Futterrüben. Neben Kühen wurden auch Schweine gehalten.
Zum Landgut Reichenau gehörten auch der Rieserhof bei den Innsbrucker Sillhöfen sowie der Klarerhof, der sich auf dem Gemeindegebiet von Natters befand. Aufgrund der Entfernung wurden diese jedoch verpachtet. Die Landwirtschaft hatte auch eine eigene Alm, die Frohnebenalm im Stubaital.

1950 wurde der landwirtschaftliche Betrieb aufgelassen und die Bebauung der Reichenau startete. Im Jahr 1970 musste der Gutshof Hochhäusern Platz machen und er wurde abgerissen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph/G-11541, 1929)

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