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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Das „schöne“ Igls 1957

Das „schöne“ Igls 1957

Der bedeutende Igler Fotograf Karl Defner machte sich Sorgen über die ästhetische Entwicklung seines Heimatdorfes. (An dieser Stelle möchte ich kurz an den viel zu früh verstorbenen Klaus Defner erinnern.) Bereits im Jahr 1957 mahnte er mit dieser Aufnahme. Noch dazu ist Spätwinter und ein grauer Tag ohne Sonne. Wir wollen uns nicht vorstellen, was er über die heutige Entwicklung sagen würde.

Dabei scheinen wir hier nur auf einen Stapel Infrastrukturrohre zu blicken. Keine Ahnung, was das ist. Abwasser?

Kurios ist die traurige Straßenlaterne im Hintergrund. Vielleicht ist sie traurig, weil sie ganz alleine ist. Noch?

Links hinter erahnen wir durch den Torbogen vielleicht eine Straßenkreuzung mit Verkehrsschildern. Aber fix ist das nicht.

Und wo sind wir eigentlich?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-34.580)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Es ist jetzt eh schon klar. Ansonsten müßte man, ohne sich in Polzersche Philosopheme zu verlieren, die wenigen Häuser mit trapezförmigen rundriß zu suchen, denn diese haben ein derartig schräges Dach. Dann findet man das Haus Eichlerstraße 15 als Hauptdarsteller, links davon Grätschenwinkelweg 6 und dahinter mit den Bögen das Haus Eichlerstraße 13 in nebenrollen. Rechts noch Beispiele der Bebauung des Grä-winkels Nr. 12 und mit dem Zubau Nr.11.
    Gemein ist – ganz in der Tradition der Perspektivenverwirrung – der im ersten Moment einen Durchgang zwischen Nr. 6 und Nr. 15 simulierende Balkonanbau der Nr. 13. Und man glaubt wirklich zwei Richtungstafeln zu sehen.

    Was mich wundert, was Herrn Defner so aufgeregt hat. Ich dachte anfangs, das ist wieder so eine vorauseilende Schandfleckzeigerei, der dann Abriss und Bau einer schmucken Raika Bankfiliale folgen. Doch nicht, die Raike ist woanders.
    Jetzt trieft halt die ganze Gegend vor bürgerlicher Bräve, Thuje und Douglastanne erfüllen ihre Pflicht. Gähn.

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