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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Erleuchtung Für Hötting

Erleuchtung für Hötting

Während die Suche nach Bauakten in den Beständen der Gemeinde Hötting leider sehr mühsam und von geringem Erfolg gekrönt ist, man also häufig im Dunklen tappt, trifft man andererseits immer wieder auf spannende Schlaglichter aus der Gemeindegeschichte.

Ende 1931 plante die Gemeinde offenbar, eine „Verkehrsleuchte“, in der unteren Ansicht „Verkehrssäule“ genannt, zu errichten. Hiervon liegen lediglich die drei hier eingestellten Entwürfe vor, ein erläuternder Schriftverkehr fehlt leider. Somit kann man nur mutmaßen, ob Säule und Leuchte zwei Begriffe für ein und das selbe Objekt waren, oder ob die Leuchte ein illuminierendes Upgrade der Säule darstellte. In jedem Fall offerierten sie unterschiedliche Informationen: Uhr, Wegweiser und darunter an der Säule lassen sich ein Busfahrplan, Garageninformationen, eventuell auch ein Lageplan erahnen.

Hervorstechend ist die dreieckige Grundfläche, was die Frage nach dem anvisierten Standort aufwirft. Naheliegend wäre die Höttinger Au, wo genau zu dieser Zeit gerade die Universitätsbrücke gebaut wurde. Da hätte man ihn in die Mitte einer Verkehrsinsel stellen können. Die Richtungen Zirl – Brenner – Salzburg würden gut dazu passen.

Eine Brücke weiter würde zwar als Hauptverkehrsknotenpunkt auch Sinn machen, allerdings hätte man dort vier Wegweiser gebraucht, wovon einer die Höttinger Gasse hinauf ins Königreich weisen hätte müssen.

Zusätzlich zur Dreiecksleuchte gab es noch einen Entwurf für einen rechteckigen Wegweiser, der vielleicht in einigem Abstand vor der besagten Kreuzung gestanden hätte. Oder tatsächlich stand? Die Entwürfe enthalten keine Vermerke über ihr weiteres Schicksal…

(Stadtarchiv Innsbruck, Gemeindearchiv Hötting, Akten 1931-4, Abs. VI)

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