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Zwoa Brettl, A Gführiger Schnee, Juchhe…

Zwoa Brettl, a gführiger Schnee, juchhe…

Wann und wo Skier das erste Mal als Fortbewegungsmittel im Schnee verwendet wurden ist nicht einfach zu klären. Als Ursprungsland des Skisports gilt jedenfalls Norwegen. Auch der Begriff „Ski“ stammt aus dem Norwegischen und kann mit „Scheit, gespaltenes Holz“ übersetzt werden. In Norwegen entwickelten sich verschiedene Skisportarten wie Langlaufen, Touren gehen und Skispringen und Mitte des 19. Jahrhunderts wurden bereits erste Skirennen durchgeführt.

Im späten 19. Jahrhundert kam der Skisport nach Österreich. Die Anfänge des Skifahrens in Österreich waren allerdings nicht einfach: Die „norwegische Technik“ verursachte einige Schwierigkeiten, da das Gelände in der Alpenregion steiler war als in Norwegen. Vor allem das Bremsen war ein Problem. Oft half es nur noch sich zum Bremsen in den Schnee zu werfen.

Bald kam es aber zu Adaptierungen der Technik und des Materials, der Stemmschwung kam in Mode und die ursprünglich bis zu drei Meter langen Skier wurden aus praktischen Gründen bald ein Stück kürzer angefertigt. Anfangs benützte man zum Skilaufen nur einen Skistock, der zum Anschieben, Abstützen und sogar als Hilfe bei der Abfahrt und beim Bremsen diente. Erst um die Zeit des Ersten Weltkrieges setzte sich der Gebrauch von zwei Stöcken durch.

Beliebte Skigebiete in der Innsbrucker Umgebung waren schon in der Anfangszeit des Skilaufs der Patscherkofel, die Mutterer Alm, der Glungezer und das Gebiet der heutigen Axamer Lizum. Der 1893 gegründete „Akademische Alpenclub Innsbruck“ spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Skisports in Tirol. Bereits 1895 fand das erste Skirennen in Tirol statt.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-31391)

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