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Schloss Büchsenhausen

Schloss Büchsenhausen

Schloss Büchsenhausen ist ein Ansitz am Weg von St. Nikolaus zur Weiherburg und geht in seinem Kern auf das 16. Jahrhundert zurück.

Seinen Namen verdankt es den ersten Besitzern, der Gießerfamilie Löffler, die dort am Gänsbichl in Hötting in einer Gusshütte Glocken und „Büchsen“ (Kanonen) gossen. Sie schufen auch die erste Statue für das Grabmal Kaiser Maximilians in der Innsbrucker Hofkirche.

1539 ließ Gregor Löffler den linken Teil des imposanten Ansitzes errichten. Der rechte entstand erst 1645.

1605 kaufte Erzherzog Maximilian III., der Deutschmeister (in Tirol 1602-1618), Gusshaus und Ansitz. Die Figuren für sein Grabmal im heutigen Innsbrucker Dom goss ein gewisser Heinrich Reinhardt.

Das Schloss wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. 1852 eröffnete der damalige Besitzer Johann Nepomuk Mahl-Schedl auf Büchsenhausen die erste Schwimm- und Badeanstalt Tirols, die bis 1963 in Betrieb war.

(Foto: Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph-7812)

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