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Phönix Aus Der Asche

Phönix aus der Asche

In den Morgenstunden des 22. Oktobers 1936, kurz vor 6:30, wurde die FF Hungerburg gemeinsam mit der FF Hötting, der Berufsfeuerwehr und der I. Kompanie der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck zum Gasthaus Waldschenke (erbaut 1927/28) alarmiert. Das beliebte Ausflugsgasthaus befand sich zwischen der Hungerburg und Gramart und geriet vermutlich infolge eines Kurzschlusses im Bereich des Dachbodens in Brand. Für die ausgerückten Wehren gestaltete sich der Einsatz aufgrund der schlechten Wasserversorgung schwierig. Allein die Berufsfeuerwehr musste 440 Meter Schlauchmaterial einsetzen.

Trotz eines Großaufgebots der Feuerwehren entstand an der „Waldschenke“ erheblicher Sachschaden. Die I. Kompanie war mit ihrem Steyr VII und dem Anhänger des Fernlöschzuges zum Brandobjekt ausgerückt.

Wenngleich sich trotz aller Bemühungen nicht mehr verhindert ließ, dass am Gebäude schwerer Schaden entstand (er wurde mit 6.500 Schilling beziffert), so gelang es den Einsatzkräften unter der Führung von Anton Fabro sen. (Kommandant der Feuerwehr Hungerburg) immerhin die „Einrichtung des Gasthauses […] zum größten Teil“ zu retten.

Gend.-Revierinspektor Karl Wirl (Kommandant des Gendarmeriepostens Hungerburg) bei der Ermittlung der Brandursache.

Nur eine Woche nach dem Brand berichteten die Innsbrucker Nachrichten, dass die Besitzer bereits damit begonnen hätten, das Gasthaus wieder aufzubauen. Knapp zwei Monate später, am 25. Dezember 1936, wurde der Neubau mit „Stimmungsmusik, Gesang und Tanz“ eröffnet.

Das nach dem Brand vom 22.10.1936 neu erbaute Cafe-Restaurant „Waldheim“ des Ehepaars Hell.

(Quelle: LPD Tirol, Chronik des Gendarmerieposten Hungerburg ad Hötting)

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