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Kaspar Waldmann – Ein Innsbrucker Barockkünstler

Kaspar Waldmann – ein Innsbrucker Barockkünstler

Als Motiv für diese Postkarte hat ein unbekannter Fotograf ein Fresko des Malers Kaspar Waldmann in der Stiftskirche in Wilten gewählt. Das zwischen 1703 und 1707 entstandene Fresko zeigt die Heilige Anna, die zwischen zwei Engeln über dem Stift Wilten schwebt. Im Bildvordergrund ist der Abzug der bayerischen Truppen nach Beendigung des „bayerischen Rummels“ am 26. Juli 1703 – dem Namenstag der Heiligen Anna –dargestellt. Vermutlich wurde die Postkarte anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Gemäldes angefertigt.

Der Fresken- und Dekorationsmaler Kaspar Waldmann wurde am 15. Juli 1657 in Innsbruck geboren. Er war der Sohn des Malers Michael Waldmann des Älteren. Seine Mutter Maria Gras war eine Tochter des Bildhauers Caspar Gras. Auch sein um einige Jahre älterer Bruder Michael Waldmann der Jüngere beschäftigte sich mit der Malerei.

Bekannte Werke Kaspar Waldmanns entstanden unter anderem an folgenden Orten:

  • Mariahilfkirche in Innsbruck, 1689
  • Stift Wilten, 1702-07
  • Ansitz Rizol (Sternbachschlössl) in Mühlau, um 1720
  • Riesensaal in der Hofburg in Innsbruck in Zusammenarbeit mit seinem Neffen Johann Josef Waldmann, 1711
  • Kapelle der Servitenkirche Volders, 1697
  • Fürsterzbischöfliche Burg in Brixen, 1708
  • Damenstift Hall (Sommerhaus), 1716
  • Altarbilder in Brixlegg
Deckenfresko mit Stuckdekoration von Kaspar Waldmann im Fürstenzimmer des Ansitzes Rizol in Mühlau (Sternbachplatz 2)

Kaspar Waldmann starb am  18. November 1720 als angesehender Bürger in Innsbruck.

(Stadtarchiv Innsbruck, Sommer-3-280, Ph-6569)

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