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Gasthof „Zur Gemse“

Gasthof „Zur Gemse“

Der gelernte Kaufmann Karl Pansera hatte vor dem Ersten Weltkrieg in Meran den Gasthof Zum weißen Rößl erfolgreich geführt, ehe er 1922 wieder nach Innsbruck übersiedelte. Hier übernahm er im Juli 1923 gemeinsam mit seiner Frau Marie das bekannte Weinhaus Zur grauen Katze in der Universitätsstraße. Im Spätsommer 1927 verkauften die beiden ihre Gastwirtschaft und errichteten mit dem Erlös eine kleine Villa an der Gramartstraße auf der Hungerburg.

Mit 21. Juli 1928 eröffnete das Ehepaar Pansera dort den Gasthof Zur Gemse, der sich rasch großer Beliebtheit bei Ausflüglern und Hungerburglern gleichermaßen erfreute.  Auch Ausschusssitzungen, Familienabende und Bälle der 1928 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Hungerburg, deren Mitglied Karl Pansera war, fanden widerholt in den Räumlichkeiten der Gemse statt.

Mit diesem Inserat kündigten Karl und Marie Pansera die Eröffnung im Tiroler Anzeiger am 21. Juli 1928 an.

Nach dem Tod von Karl Pansera im Dezember 1934 führte seine Witwe den Gasthof zunächst allein und ab 1936 gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann Hans Geißler fort. Allerdings ist es der Gemse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie den meisten Gasthäusern auf der Hungerburg ergangen – sie ist verschwunden.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-20979)

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