skip to Main Content
#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
Gasthof Gamper – Gasthof Goldene Krone

Gasthof Gamper – Gasthof Goldene Krone

Die abgebildete Postkarte sendete der Schulleiter Andrä Hofer aus Kirchbichl seiner Frau Rosa von einem kurzen Aufenthalt in Innsbruck. Die Karte trägt einen Poststempel vom 21. September 1909. Ein unbekannter Fotograf richtete für dieses Bild seine Kamera von der heutigen Salurnerstraße in Richtung Maximilianstraße.

Auf der linken Bildseite ist die Triumphpforte zu sehen, die 1765 anlässlich der Hochzeit des nachmaligen Kaisers Leopold II. mit Maria Ludovica von Bourbon-Spanien erbaut wurde. In der Straßenmitte erkennt man den Triebwagen 43 der 1908 elektrifizierten Linie von der Bürgerstraße zum Bahnhof. Rechts davon ist der „Gasthof Gamper – Goldene Krone“ und ein Stück des Gebäudes mit der Hausnummer Maria-Theresien-Straße 44 zu sehen.

Der „Gasthof Gamper – Goldene Krone“ an der Ecke Maria-Theresien Straße / Maximilianstraße hat eine lange Geschichte. Bereits 1605 wurde es als „Gasthaus vor dem Georgentor“ erwähnt. Der damalige Gastwirt hieß Hans Kirchmayr. Knapp 60 Jahre später wird Bernhard Atlmayr als „wirt an der gulden cron“ bezeichnet. Nach einigen Besitzerwechseln gelangte das Gebäude, das zu dieser Zeit nur zwei Stockwerke hatte, 1775 in den Besitz von Jakob Gamper. Seither ist das Gasthaus unter dem Namen „Goldene Krone“ und „Gamper“ bekannt. Nach einem Brand im Jahr 1873 wurde das Gebäude umgebaut und um eine Etage aufgestockt. Der Brauereibesitzer Emil Mutschlechner ließ schließlich 1903 die früheren Stallungen in einen großen Speiseraum umbauen.

Hinter dem Gasthof „Goldene Krone“ sieht man das ehemalige Hauptpostamt, das 1905 bis 1908 nach den Plänen von Natale Tommasi erbaut wurde.

(Stadtarchiv Innsbruck, Sommer 2-126)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Auf diesem Bild sieht man gut die Gampersche Fassadenbemalung. Nachdem der Gasthof wegen der Nähe einer baulichen Berühmtheit unzählige Male abgelichtet worden ist, scheint diese Malerei nur über einen relativ kurzen Zeitraum bestanden zu haben. Eine Übertragung in den Saggen ist übrigens nicht bekannt :-).
    Weiß wer mehr?

    1. Hoppla, das war jetzt nicht ganz deutsch.
      Nachdem der Gasthof wegen der Nähe einer baulichen Berühmtheit unzählige Male abgelichtet worden ist, kann man feststellen, daß diese aufwendige Malerei nur über einen relativ kurzen Zeitraum bestanden haben muß.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top
×Close search
Suche