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Ein Wasserfall Im Winter

Ein Wasserfall im Winter

Was macht ein Wasserfall im Winter? Zumindest einmal blöd herumstehen. Noch blöder steht eine Gruppe Herren, teilweise mit Hunden bewaffnet, offensichtlich sinnlos herum.

Dennoch scheinen die Männer ein Interesse an dem Eis zu haben. Mit Leitern wird es genau inspiziert.

Die gefrorene Wasserwand ist künstlichen Ursprungs, läuft doch ein hölzernes Gerinne quer durch die Szenerie. Offenbar spielt die Szene irgendwo am Land.

Aber warum braucht man denn im Winter Eis? Wofür wird oder wurde es verwendet?

Wann haben Sie das letzte Mal so eine Konstruktion gesehen?

Fragen über Fragen. Aber es ist ja auch ein Rätsel.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/G-25.992)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Die in Loden gekleideten Herren mit Hunden schauen nach Jägern aus, müssen es aber nicht sein. Die zwei Lärchen im Hintergrund lassen eine Verortung an den südlichen Abhängen des Inntals vermuten.
    Könnte es vielleicht eine Wasserzuleitung zur Vereisung der alten Igler Bobbahn sein?

  2. Das wird wohl die Zuleitung zu einem Wasserrad sein, wahrscheinlich für ein Sägewerk (Baumstämme und Bretter im Hintergrund). Die „Eiserzeugung“ ist dabei ein sicher nicht gewollter Nebeneffekt eines kalten Winters, den man beseitigen will (Mann auf Leiter).
    Jäger in Ausübung ihres Hobbys werden es nicht sein, dazu fehlen mir die „Kanonen“, die kleinen Spazierstöcke passen auch nicht dazu. Eher ein Herrenausflug zu dieser „Sehenswürdigkeit“ (Eiswand).
    Ich würde das auch ins östliche Mittelgebirge ansiedeln, aber eher weiter drüben – gedacht habe ich an die Gegend Rinn – Tulfes (Lavieren, Lavierenbach??)

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