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Ein Lob Dem Unscheinbaren

Ein Lob dem Unscheinbaren

Die enge Passage der Leopoldstraße in Wilten ist nicht für seine architektonische Schönheit bekannt. Zu unrecht. Das Eckhaus zum Wiltener Platzl geht zumindest in den Barock zurück und verfügt über ein biedermeierliches Erscheinungsbild. Vor allem der barock geschwungene Giebel ist sehr hübsch. Na, wer hätte das gedacht?

Auch der architektonische Schmuck der Fenster und Türen ist beachtlich. Der Kern des Hauses geht sicherlich ins Mittelalter zurück. Der Keller im hinteren Teil des Hauses geht jedenfalls noch auf das Mittelalter zurück.

Doch zurück zu dieser Aufnahme: In „unserem“ Haus befindet sich das Lebensmittelgeschäft des Hans Budin, eine Filiale der Firma „Speck Mair“, daneben das Uhren- und Schmuckgeschäft der Firma Certina. Rechts am Bildrand erkennen wir noch das Schild des Gasthauses „Wiltener Klause“.

Vermutlich befinden wir uns in den frühen 1970-er Jahren.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph-7.374)

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