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Ein Gebäude, In Dem Wohl (fast) Jeder Schon Einmal War

Ein Gebäude, in dem wohl (fast) jeder schon einmal war

Relativ unscheinbar ist das Haus Stiftgasse 12, bis auf die Tatsache, dass dem Haus auf die übrigen Häuser der Stiftgasse irgendwie einige Stockwerke fehlen. Bekannt ist das Haus allerdings nicht wegen seiner baulichen Besonderheiten, sondern wegen der vielen durchgetanzten und -zechten Nächte, die wohl Generationen von Innsbruckern in einem heute noch (?) bestehenden Club im unteren Teil des Hauses erlebt haben (sofern sie sich noch daran erinnern können). Das „aus der linken Achse gegen die Hauskante im Korbbogen geschlossene Nagelfluhportal“ wird den nächtlichen Besuchern wohl ebenso wenig aufgefallen sein wie das „Tonnengewölbe mit Stichkappen“, welches die Österreichische Kunsttopographie hier im Untergeschoß ortet. Zu guter Letzt schwebt noch ein Mariahilf-Fresko auf Höhe des zweiten Stocks. Wie viele Gäste dürften dieses schon bemerkt haben? Immerhin garantiert die Gottesmutter den Gästen hoffentlich doch einen gesegneten sicheren Feierabend – oder zumindest einen nicht allzu schlimmen Kater am nächsten Tag.

Das Foto stammt aus den 1930er-Jahren, wohl noch vor die Feierwütigen hier einzogen (Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-24512-72).

Eine Preisliste vom 5. Juli 1980 aus besagtem Lokal. Besonders nach Kopfweh klingt der „Filou-Cocktail“. Stadtarchiv Innsbruck, Fir-1245.

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