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Der Teufel Steckt Hier Im Detail

Der Teufel steckt hier im Detail

Eigentlich kein echtes Rätsel. Die Blickrichtung ist klar, die Gegend sowieso. Man kennt den Namen der Straße am linken Bildrand.

Warum dann das Bild als Rätsel deklarieren? Es bleiben ja doch ein paar Fragen offen. Wo ist der Fotograf, Herr Pelsöczi, genau gestanden? Was sind das für Hallen oder Baracken?

Naja, die Wiese rechts kennen die Meisten heute als eine der größten Hallen Innsbrucks. Drinnen waren aber die Wenigsten. Ich auch nicht.

Was diese Aufnahme aber so reizvoll macht, sind die zahlreichen Details, die man im Stadtgebiet entdecken kann. Da wäre die… aber das darf ich leider (noch) nicht verraten.

Der Zeitraum der Aufnahme dürfte circa im Jahr 1950 liegen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Kr/Ne-882)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. ich würde auf die Aussichtswarte des Urichhauses tippen. Aufgrund meiner Interessen fallen mir an Details der Verlauf der Stubaitalbahn und in Bildmitte in der sonnebeschienen Häuserfront der Karwendelstraße (weshalb die rechtlwinkel daruf zuführenden Straße Dr. Ing. Riehlstraße heißt) das alte leider in jüngerer Vergangenheit abgebrochene Betriebswerk der Mittenwaldbahn.
    Die Datierung des Photos könnte auch ca. 10 Jahre früher sein, da die Häuser am Eingang der Speckbacherstraße noch wie Teilrohbauten aussehen. Das Umspannwerk Wilten stand bereits um 1940. Die Häuser der Siedlerbewegung am Lohbach sehen i.Ü. sehr frisch aus, ich vermag aber nicht zu erkennen ob die Heiligjahrsiedlung schon davor steht. Der Abstand des Neubaugebiets zum ende des Krieges entstandene Lagerhauses der Mittenwaldbahn in der Höttingerau erschien mir zu groß als dass es die Heiligjahrsiedlunhg wäre.
    Ich glaubte zudem (s.u.) am rechten Rand des Friedhofgeländes die Fassade der Villa Treichl (Welzenbacher) zu erkennen, das würde bedeuten, dass das Photo vor den Bombenangriffen aufgenommen wurde aber das kann Täuschung sein, den diese Villa müsste eigentlich von der Allee, die sich vom Friedhof nach Norden fortsetzte, verdeckt sein.

    Ein hilfreichse Merkmal zur Datierung ist aber die Schüttung an der Brennerstraße: Diese war 1940 noch nicht da,1947 frisch geschütte und 1953 wieder im Zuwachsen. Damit würde ich den Zeitraum der Aufnahmen auf 1941 bis maximal 1953 einschränken. Wahrscheinlich handelt es sich bei der Schüttung um den Aushub aus den Luftschutzkellern unterm Retterschlössl.
    Was aber schlussdendlich die Datierung des Stadtarchives bestätigt ist das Haus Duilestraße 21. Das stand Ende des Krieges noch nicht. damit dürfte auch das Neubauviertel „am Horizont“ doch die Heiligjahrsiedlung sein.

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