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Das Schwarze Auto In Der Leopoldstraße

Das schwarze Auto in der Leopoldstraße

Nicht immer wenn unser inzwischen altbekanntes schwarzes Auto auftaucht, ist es auch ein Rätsel. Diesmal macht es in der äußeren Leopoldstraße halt.

Schauen wir uns die Geschäfte vor Ort etwas näher an:

Am hinteren Bildrand erkennen wir die seit 1599 bestehende Glockengießerei Graßmayr.

In der Leopoldstraße 55 betrieb Stephanie Ulm Anfang der 1950-er Jahre ein Lebensmittelgeschäft. Vor allem aber gab es dort das Café und wohl auch Konditorei von Hubert Zechner, der eigentlich Zuckerbäcker war. Es war wohl ein Zeichen der sich bessernden Wirtschaftslage, dass es nun wieder Zuckerbäcker gab.

Bereits auf Haus Nummer 55 a adressierte das Lebensmittelgeschäft G. Weißenböck mit der Inhaberin Grete Wolfmüller. Wie zwei Lebensmittelgeschäfte auf so engem Raum auch nur kurzzeitig überleben konnten, ist uns heute ein Rätsel. Im gleichen Haus befand sich die Drechslerei Villinger.

Das „Akku-Service Elbak“ von Ferdinand Rojkowski befand sich in der Leopoldstraße 57. Binnen weniger Jahre erhöhte sich die Zahl der Firmen, die mit Akkumulatoren handelten, von einer auf sechs. Interessanterweise waren diese alle bis auf eine in Wilten angesiedelt. Schlussendlich befand sich das Textilgeschäft von Stephanie Ulm im Haus Leopoldstraße 57.

Aber das Wichtigste in dieser Aufnahme ist natürlich unser schwarzes Auto, das diesmal etwas verstohlen am Bildrand nur sein Hinterteil ins Bild hält.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/A-24.372-59)

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