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Bergwärts!

Bergwärts!

Ende der 1920-er Jahre stampft ein wunderbarer Oldtimer-Bus mit zahlreichen Gästen die Strecke von Innsbruck nach Igls über die Igler Straße bergwärts. Das Gepäck wird auf dem Dach transportiert. Im Hintergrund ist Stift Wilten und die Basilika Wilten klar zu erkennen. Im Hintergrund das weitläufige Gelände des Westbahnhofes und seiner Werkstätten. Im Hintergrund sind die weitläufigen Wiesen entlang der Schneeburggasse zu sehen.

Mit der Eröffnung der Patscherkofelbahn im Frühjahr 1928 war ein weiterer Meilenstein in der technischen Erschließung der Berge geglückt. Binnen weniger Monate eröffneten daneben die Nordkettenbahn, die Zugspitzbahn und in Kitzbühel die Hahnenkammbahn. Durch die Seilbahnen wurde einerseits die Fahrt als Solches zu einem Erlebnis und andererseits konnten damit weitere Schichten der Bevölkerung aus Sommerfrische gehen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/G-25.465)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Wie am Wappen ersichtlich ist das ein Postbus – die Buslinie von Innsbruck nach Igls wurde vor dem 2. WK vor der Österr. Postverwaltung betrieben.
    Das Aufnahmedatum würde ich aufgrund der offenbar noch unelektrifizierten Mittelgebirgsbahn und der Nummertafel des Postautos auf 1930 bis 1936 eingrenzen, der zweiköpfige Adler am Postauto legt sogar den Zeitraum 1934-1936 nahe.

  2. Wieder ein Spitzenfoto. Falls es nicht gestellt ist, hat die/der Fotograf*in ganz genau im richtigen Moment ausgelöst, und ich finde auch die Wahl von Perspektive und Bildausschnitt ganz hervorragend. Damals konnte man so ein Bild schließlich nicht freihändig mit einer Salve der digitalen Spiegelreflexkamera machen.
    Für mich mindestens ebenso interessant wie der Autobus im Vordergrund ist dessen direkter Hintergrund, der am besten in der vollen Auflösung (http://c6w7h3d6.stackpathcdn.com/wp-content/uploads/2020/04/Ph-G-25465-1.jpg) erkennbar wird: der Bergiselbahnhof, damals auch Verwaltungszentrale der Bahngesellschaften LBIHiT, IMB und AGStb, die die Vorläufer der IVB waren. Dieser okkupierte mit seinen Remisen und sonstigen Betriebsgebäuden das gesamte Geviert zwischen Stift Wilten und dem Damm der Brennerstraße. Nur das Bierstindl gehörte nicht dazu. – Das von hinten nach vorn durchgezogene Gleis war der Beginn der Strecke der zum Aufnahmezeitpunkt noch dampfbetriebenen Mittelgebirgsbahn.

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