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Anbruggen & Hötting

Anbruggen & Hötting

Diese prachtvolle Aufnahme entstand um 1880/90 und zeigt den Kern des ehemaligen „Anbruggen“ und dahinter das damals noch selbstständige Dorf Hötting. Die Stadtgrenze verlief bis zur Eingemeindung im Jahr 1938 auf Höhe der Häuser Höttingergasse Nr. 27 bzw. Kirschentalgasse Nr. 12.

Im Vordergrund sehen wir die Häuserzeile der Mariahilf- bzw. Innstraße. Zu erkennen sind von links nach rechts u.a. das Gasthaus Weißes Lamm, das 1466 erstmals erwähnte Telfserhaus, den Gasthof Zum Mondschein (erstmals erwähnt 1607), den Gasthof Innbrücke, der seine spätbarocke Fassade erst im frühen 19. Jahrhundert erhielt, das sogenannte Malfatti-Haus, den Ansitz Reinfels und das Seifensieder-Haus, welches sich schon zum Zeitpunkt der Aufnahme im Besitz des Seifenfabrikaten Walde befand.

Folgen wir dem Verlauf der Höttingergasse, so erkennen wir u.a. das im ausgehenden 17. Jahrhundert errichtete Malfatti-Schlößl. Bemerkenswert scheinen auch die vielen freien Flächen zur linken und rechten Seite. In Hötting angelangt sehen wir u.a. das alte Gemeindehaus und ein Stück links davon die Südseite des Ansitz Lichtenthurn (Schneeburgschlössl), den unverwechselbaren Turm der alten Pfarrkirche und links darüber Friedlegg und den Planötzenhof.

Eine Frage bleibt aber – wo stand der Fotograf? Haben Sie eine Vermutung?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-M-8132)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Der Standpunkt des Fotografen ist wohl oben am Stadtturm. Das modern anmutende Gebäude oberhalb der Gartenanlage rechts neben dem Malfatti-Schlössl ist etwas irritierend. Die Datierung würde ich eher auf 1900 setzen, denn erst auf diesen Plänen ist so eine langgezogene Gebäudestruktur eingezeichnet.

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