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Daniel Düsentrieb Lässt Grüßen

Daniel Düsentrieb lässt grüßen

Innsbruck, Herzog-Friedrich-Straße, die Sonne scheint, der Sommer grüßt und wir haben Zeit zum Flanieren. Da entdecken wir dieses Auto, das eigentlich ganz normal wirken würde, wäre da nicht diese abenteuerliche Konstruktion am Heck. Was ist das nur? Einen Schönheitspreis gewinnt der Besitzer mit diesem Wagen keinen, soviel steht fest. Apropos Besitzer: der scheint gerade mit der Konstruktion beschäftigt zu sein, was uns zu der Frage führt, was er da eigentlich tut. Haben Sie eine Idee?

(StAI, PhA-24599)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
    1. Ein Wahnsinn, dass man so etwas zu sehen bekommt! Ich hatte ja eine besondere Beziehung zu diesen Fahrzeugen, hauptsächlich LKW natürlich, war doch deren ‚Tankstelle‘ in unmittelbarer Nachbarschaft hinter der Pradlerkirche am Rand des Gaswerkes – Körnerstraße 2. In irgendeinen Beitrag habe ich darüber berichtet – muss erst suchen!

      1. Schon gefunden! In https://innsbruck-erinnert.at/wieder-unser-freund-das-schwarze-auto/ mein Beitrag vom 6.10.2020:

        Etwas Interessantes auch noch: Gegenüber, schon im Gaswerkgelände (heute Teil des Stadtparkes), teilweise auch auf dem hier etwas breiteren Beginn der Körnerstraße (die heutige Anlage vor dem Haus gab es ja noch nicht), wurde in den letzten Kriegsjahren eine ‚Tankstelle‘ für die ‚Holzvergaser‘ errichtet. Besitzer derartiger Fahrzeuge (hauptsächlich LKW) konnten hier besonders aufbereitetes Holz beziehen und damit ihre Verbrennungskessel beheizen. Wir Buben schauten immer wieder hier vorbei, gab es da doch immer Besonderes zu sehen, es war immer Betrieb (wenn nicht gerade Fliegeralarm war). Ab und zu ergatterten wir auch eines der Holzstücke, war fast eine Jagdtrophäe für uns!! Ob es im Stadtarchiv irgendwelche Fotos von dieser ‚Tankstelle‘ gibt??? Mir kommt fast vor mich zu erinnern, dass auch diese Einrichtung einen Bombentreffer abbekam und dort stehende, verlassene Fahrzeuge beschädigt wurden!
        Viele wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, dass ein Teil der Gaswerkstraße ab Körnerstraße zwischen dem alten Teil des Rappoldiparks und dem Gaswerkgelände hinauf zur Amraserstraße führte, also praktisch quer durch die heutige Parkanlage!.

  1. Ich kannte diese Gefährte nur mehr als Wrack. Fahren sah ich sie nimmer. Sie wurden bald auf das wieder erhältliche Benzin zurückgebaut oder, weil eh nur mehr von vorn bis hinten Schrott, abgestellt. In einem nahen Hinterhof war so ein altes Lieferauto mit Ofen am Heck noch längere Zei zu bewundern, dessen Technik mir mein Vater kurz mit „Holzvergaser!“ erklärte. Nun wußte ich alles. Später erfuhr ich noch von der jämmerlichen Leistungsausbeute solcherart betriebener Motoren.

    Da man irrwitziger Weise Holzheizungen als klimaneutral verkauft (zu Lebzeiten frißt der Baum das CO2, welches er dann als Brennholz oder Pellets verheizt erzeugt) war das ein frühes grünes Auto. Nicht? Ah geh!

    1. Tatsächlich. Das müsste C02-neutral sein. In der Heizungstechnik gibt es das ja noch bzw. wieder und wird mit dem Argument höherer Wirkungsgrade verkauft. Wahrscheinlich muss man den Wagen aber dann auch wie eine Heizung fahren….also laaaaangsam beschleunigen.
      Die Feinstaubfrage dürfte aber hier u.U. relvant sein….wobei der Holzfeinstaub, hab ich mir von einem Arzt sagen lassen, zwar unangenehm ist, aber vorwiegend in der Nase bliebt (Lungenzüge sollte man natürlich keine nehmen), während die Stäube vom Diesel angeblich auch die Blut-Hirnschranke passieren können.
      Fragt sich, was man mit mit dem Holzteer macht? So viele Schiefer, wie man da Wundsalbe rausbekommt, kann man sich kaum einziehen.

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