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Wer Kommt Mit Mir Zum Würstelstand? Teil II

Wer kommt mit mir zum Würstelstand? Teil II

Das zweite Bild unserer Miniserie zeigt für mich eine kleine Innsbrucker Legende. Egal wo ich mir in Innsbruck die Nachtstunden um die Ohren geschlagen hatte, auf wundersame Weise landete ich immer wieder beim „Würst’l Siggi“. Egal ob Käsekrainer, St. Johanner oder einen Bosner, es war für jede nächtliche Hungerattacke etwas dabei, der strategisch gute Aufstellungsort in der Maria-Theresien-Straße tat sein Übriges dazu. Als ich nach einiger Zeit im „Ausland“ erneut des Nachtens durch Innsbruck zog, wollte ich in gewohnter Manier beim „Würst’l Siggi“ vorbeischauen und musste sehr zu meinem Entsetzen feststellen, dass das unscheinbare Gefährt in der Maria-Thersien-Straße nicht mehr zu finden war. Natürlich blieb der Premiumplatz nicht lange unbesetzt, es kam ein anderer Imbisswagen. Wie ich später herausfand, ist „Würst’l Siggi“ umgezogen und hat einen Heurigen in Hötting eröffnet.

Vielleicht kann jemand sein Wissen mit uns teilen und einen ungefähren Zeitrahmen für die Existenz des Wüst’l Siggi in der Maria-Theresien Straße angeben, damit die Daten bei uns vervollständigt werden können.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-Dig-1481-2, Vandory & einkemmer)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Sehr schöner Beitrag mit vielen Erinnerungen an Früher ,nur was ist aus „Würstel Siggi“ geworden? Den besagten Heurigen gibt es leider nicht nach meiner Recherche.

  2. Legendär sein dauerhafter Ärger über das Friteusenverbot in der Maresi. Und natürlich so mancher Spruch:
    Gast: „Was ist den bitte der Unterschied zwischen Bosna und Bosna Spezial?“
    Antwort Siggi: „30 Cent“

  3. Bitte Herr Matthias um Afklärung was ist ein „Friteusenverbot in der Maresi“ ?
    Da gab es noch einen Würstlstand vor dem Goldenen Dachl wo man zu später Stunde oder nach dem Patschenball im Stadtsaal seinen Hunger stillen konnte. Dortige Spezialität „Burenheutl mit Ragou“ oder die „Eiterige“ welche die Käsekrainer bezeichnet wurde.

    1. Es gab beim Würstl Siggi keine Pommes, angeblich weil ihm von der Stadt das Verwenden einer Friteuse verboten worden war. Keine Ahnung ob das stimmt, aber irgendsowas hat er immer als Erklärung gebracht.

    2. Ja genau, mir fehlt bei der ganzen Würschtlstandgschicht der (damals berühmte) Egger mit seiner netten kleinen blonden Frau vor dem Goldenen Dachl (beide jede Nacht unermüdlich im Einsatz). Die besten Würsteln, die ich jemals an einem Standl gegessen hab. Aber vielleicht is des decht ZU lang her. Immerhin warn des die langen Nächte im Scotch Club und Domino in die 70ern, die man sehr oft „mit oan Würschtl beim Egger“ beendet hat.

  4. MARESI da bin ich am Schlauch gestanden = Maria Theresien Strasse. Den Namen habe ich ehrlich noch nie gehört.
    Kein Wunder, dass es ein Verbot gab. – Wenn man heute durch die div. Weihnachtsmärkte schländert vergeht einem der Appetit auf Kiachl oder anderem Frittierten ob der Friteusengerüche welche in der Weihnachtlichen Luft herumwabern.

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