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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Wer (er)kennt … – Ein Potpourri Aus Den Stadtteilen_Teil 54

Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 54

Die Aufnahme strahlt eine gewisse Trostlosigkeit in der Siedlung aus. Auf der unasphaltierten Straße hat der Regen Wasserpfützen hinterlassen. Neben zwei VW Käfer parkt am Rand noch ein Klein-LKW. Hinter dem ersten Auto hat ein Mann lässig seinen Fuß auf einem Schubkarren aufgestützt. Im respektvollen Abstand steht ein weiterer Mann mit einem Kind an der Hand. Sonst ist die Straße menschenleer. Obwohl die Hecken und Bäume auf einen längere Besiedlungszeitraum hindeuten, scheint alles noch im Aufbau zu sein. Ein grobes Holzgeländer schützt notdürftig vor einem Fall in den Graben. Dahinter befindet sich ein Stück unbebaute Fläche.

Das Eckhaus wirbt improvisiert auf handgeschriebenen Schildern für ein freies Zimmer. Die Sand- und Erdhaufen sowie der Holzstapel vor der Hecke sind wenig einladend und verstärken den tristen Eindruck.

Wer (er)kennt die Straße?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Walter Kreutz, KR/NE-8483, 1960)

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Ein Fressen für die Höttinger.

    Die anderen schauen nach, wie die Datei heißt. Obwohl – links garantiert der noch offen fließende Gießen, im Hintergrund die Mentlbergsiedlung, grad dass kein Flugzeug einschwebt. Und die Nähe der ehemaligen Haupteinfallstraße Kranebitter Allee läßt den Vermieter hoffen. Das Café weiter unten hats auch schon gegeben.

  2. Der Klein-LKW parkt vor dem heutigen Café Sailer. Ein Haus weiter sieht es immer noch so aus wie früher, und anstelle vom Stadl rechts kauft man heute bei MPreis ein.
    Das Haus mit „Zimmer“ trägt an seiner Westseite ein Schild mit vermutlich derselben verlockenden Aufschrift. Doch schon wieder fehlen Buchstaben. Mit viel Phantasie liest man dort maximal Zimer , aber ein „Zimmer“ wird es nie und nimmer.

  3. Es heißt tatsächlich „ZIMER“. Allerdings brauchte es dazu keine KI, das war ein relativ häufiger Fehler. Manchmal rettete man sich mit dem bekannten Querstrich über dem M, was die Verdoppelung des darunter befindlichen Buchstabens bedeutete. Sieht man heute nimmer, sowohl solche Tafelen als auch die Privatvermieter von Fremdenzimern.

    Von der Örtlichkeit her ist der M-Preis gegenüber dem Café Sailer (mit dem Doppeltoast) und beides weiter unten. An einem Haus, welches ich für das Cafe halte, sieht man ein Schild, lesen kann mans nimmer. Daneben die charakteristische Adambräu-Raute. Entschuldigung für die Besserwisserei. Imma dat Jenaue.

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