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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Was Passiert Denn Hier?

Was passiert denn hier?

Schaut das so aus, wenn die Landesgrenzen verteidigt werden müssen? Mit der Stubaitalbahn und Kanone? Oder waren die Spritpreise hier ebenfalls so hoch, dass die Schützen ihre Kanone mit den Öffis transportieren wollten? Ich weiß natürlich, dass viele unter Ihnen die Antwort sofort kennen, und dass wir über den Anlass auch schon einmal gesprochen haben – wenn auch ohne das hier gezeigte Foto. Die Aufnahme ist aber auch einfach zu gut, um sie Ihnen, liebe Leser*innen, vorzuenthalten.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-19139)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Angehörige jenes Vereins, der dazu da ist, (nur) Männer in lustigen Kostümen an ihren eigenen Kanonen herumspielen zu lassen, haben bei der AGStB einen Niederbordwagen mit abgenommenen Seitenwänden gechartert, um bei ihrer Erstürmung der Stadt per Stubaitalbahn zur Einführung einer theokratischen Stadtrepublik nach Andreas Hofer und Josef Speckbacher eventuelle Verfolger feindlicher Schützenverbände (ungegendert, weil siehe oben) auf ihren Haflingern zu planieren?

    1. Endlich hat Herr Schneiderbauer wieder einmal Teile seiner Gedankenwelt angebracht! Aber als Straßenbahnexperten schätze ich ihn ja sehr – wianigschtens eppas!

  2. Jetzt sind sie extra dem Herrn Schneiderbauer zuliebe mit der Stubaier gefahren, schon fehlt die damals nicht einmal im Fiebertraum eines Betrunkenen angedachten Schützin, Schützeresse, Schützeuse, Schützerina, Schützerella trallalala, man kann sich’s aussuchen.

    Aber er wird mir rechtgeben, der Beiwagen hat schon die Renovation hinter sich, laut Kreutz erfolgte diese in den Sechzigern, sodass eine Mitwirkung der Kanone bei der Jubiläumsfeier 1959 schon einmal ausgeschlossen wäre. Aber irgend einen Umzug wird es schon gegeben haben. Der übrigens schon vorbei gewesen sein wird, es ist laut Sonnenstand Nachmittag, da marschiert keiner mehr. Also stand der Triebwagen im Rücken des Fotografen. Oder man hat die Kanone erst einmal zwischengelagert? Ganz hinten könnte man vor dem hellen Masten das Gerippe eines Stromabnehmers sehen(??)

    Schwierig auch die Frage, welche Schützenkompanie entlang der Stubaitalbahn hatte so eine solche Bauernkanone? Die Mutterer Bumsa ist es jedenfalls nicht, nicht im entferntesten.

    1. Wenn das Femininum von Schütze die Schützeuse ist, ist dann jenes von Fritz eigentlich die Fritteuse?

      Ich könnte mir auf Grund des Umfelds (moderner Betonmast, moderner Zaun, moderne Signaltafel…) vorstellen dass wir hier sogar schon weiter fortgeschritten in der Zeit sind, vielleicht war das einer der Abschiedszüge für den Wechselstrombetrieb 1983. Irgendwas war da jedenfalls. Im Hintergrund stehen noch mehr Schnapsfritteusen mit lustigen Hüten.

      1. Zur Schützeuse paßt der Schützeur und die Schützerin. Irgendwann kommt wieder Schütze heraus.

        Jedenfalls lie sich damals die lustige Stimmung nicht weggendern.

  3. Der Kokarde nach sind’s am ehesten die Schützen aus Telfes.
    vielleicht war es die letzte Fahrt der alten Garnitur bevor auf die faden, geschlossenen Straßenbahnzüge umgestellt wurde.

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