skip to Main Content
#bilderschauen --- #geschichtenlesen --- #gernauchwiederimarchiv
Was Ist Hier Nur Passiert?

Was ist hier nur passiert?

Das ist hier die Frage! Vier Männer bahnen sich im Winter 1975/76 mit einem Boot einen Weg durch eine üble Brühe. Müll so weit das Auge reicht: Bretter, Plastikbehälter, Styropor und noch einges mehr. Zum Glück bleibt uns der Geruch erspart. Und es handelt sich glücklicherweise auch nicht um einen Katastropheneinsatz. Aber was führt die vier Männer (zwei davon sind unverkennbar Feuerwehrler) dann hierher? Wie hat sich dieser Müllsee gebildet? Und wo genau befinden wir uns hier eigentlich?

Diese Aufnahme sollte bei der Orientierung helfen 😉

In den Einsatzberichten der Innsbrucker Berufsfeuerwehr konnte ich bislang keinen Hinweis finden und auch die knappe Beschriftung des Negativstreifens liefert leider keinen Anhaltspunkt. Aber vielleicht gelingt es ja mit Ihrer Hilfe dieses Rätsel zu knacken?

(StAI, Archiv der Feuerwehr Innsbruck, BFI-NE-348-15, -17)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Amraser See bei der Trockenlegung. Im Hintergrund die Amraser-See-Straße, rechts die Amraser-See-Bar, damals noch schön frequentiert.

  2. Die Örtlichkeit dürfte der Baggersee vor der Umgestaltung zum Badesee sein.

    Das herumschwimmende Holz-Sytropor-Plastikabfälle-Gemisch stammt vielleicht von der angrenzenden Mülldeponie?

  3. Ist damals im Baggersee nicht auch Bauschutt vom alten Gaswerk „versenkt“ worden? Offensichtlich waren da auch schwimmfähige Bestandteile dabei.

  4. Eindeutig Baggersee. Ich werde ganz wehmütig. Meine Mutter wollte mich in der Vorschulzeit immer in den Schlosspark zum spazieren mitnehmen.
    Ich wollte meist zum Baggersee. Nicht zu Baden – aber in der Hoffnung auf irgendwelchen Sperrmüll, den man zerlegen könnte.
    Der Kompromiss für uns war dann mit der Igler rauf zum „Kinderberg“. Das ist der heute noch unveränderte Gletscherschliff nördlich der Huisenkapelle (bzw. Station Lans-Sistrans).

    Ein Bekannte meiner Mutter hat eindringlich vor dem Baggersee gewarnt; sie sei dort beinahe ertrunken (wegen der Steilen Uferböschungen) ; ich erinnere mich, dass ich mich gewundert hatte, wie man in dieser Treibgutschicht überhaupt schwimmen könnte. Ich kanne den See nur so.

  5. Das gewerbliche Gebäude ist heute noch unverändert, man sieht die beiden auffälligen Dachaufbauten, und hinten schaut der Strommast hervor. Der Bau daneben ist auch noch wiederzuerkennen, sogar die beiden Abzugsrohre sind noch dran. Die Wohnhäuser im Hintergrund sind jenseits des Inn, Kajetan Sweth Straße, in erster Näherung.

    https://postimg.cc/WFjfJf0p

    Bestandsaufnahme, ob man den Baggersee realisieren kann. Die Jacken der Feuerwehrleute zusammen mit dem Dienstkappl wird ein Feuerwehrkundiger zeitlich ungefähr einordnen können.

Schreibe einen Kommentar zu Thomas Funk Antwort auf Kommentar entfernen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back To Top
×Close search
Suche