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„noch Tragbar“

„noch tragbar“

Im Beitrag „gutes Ortsbild“ habe ich mich über Waldmüllers Kommentar auf der Fotorückseite zum „guten Ortsbild“ Pradls amüsiert. Der heutige Kommentar, der die Rückseite unseres Bildes schmückt, lautet „noch tragbar“. Nun die Frage: Ist der Zustand des abgebildeten Hauses „noch tragbar“, oder das Bild aus Bauamts-registratorischer Sicht mit dem Kirchturm rechts hinten gerade noch tragbar als „Karteifoto“? Wie Herr Hirsch bereits angemerkt hat, sind die Gedankengänge eines Bauamtsbeamten 70 Jahre später wohl nur schwer nachzuvollziehen. Uns interessiert viel mehr: Wo steht dieses noch tragbare Haus?

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-24788-25)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
    1. Diese Häuser sehen aber ganz anders aus. Das in Gottesnamen noch tragbare Rätselhaus hat eine ganz andere Fensteranordnung, allem voraus das vorspringend eingefaßte „Blumenfenster“, wie solche Bauelemente damals hießen. Außerdem sieht man ums Eck noch Teile eines schwungvollen Balkons aus Schmiedeisen.

      Weit weg kanns aber auch nicht sein, denn der Turm hinten ist wohl unverwechselbar der Amraser Kirchturm. Von der Perspektive her dann doch eher das von Herrn Roilo schon genannte Haus Nr. 27, der Hintergrund paßt, und das Haus rechts vom Kirchturm sichtbare Haus wäre dann das hintere des Doppelhauses 29-31.

      Da ich auch nichts „Jenaues“ weiß, wart ich einmal auf das Foto mit dem Prädikat „untragbar“. Wahrscheinlich das Café Greif.

      1. Danke, Herr Hirsch, völlig richtig Hnr. 27, – Entschuldigung, Herr Roilo!

        @Herr Schönherr: So ernst war Pradl-Amras nicht gemeint, ich fühle mich in beiden heimisch. Aber einerseits gibt es halt die Stadteile (schon allein zur Orientierung), und ein Herr vom Amt sollte es bei einer Beurteilung schon genau wissen/schreiben …

    2. „aber bei der Ortsangabe „Pradl“ hier hört sich doch einiges auf …“ 🙂
      Da muss man als Amras drüberstehen. Die Katatsergrenzen interessieren keinen mehr.

  1. Zur Präzisierung: Gerhart Hauptmannstraße 27 bzw. 1612/6 KG Amras (nicht dass noch jemand meint, i c h würde mich für Katastralgemeinden nicht interessieren).
    Dahinter die Reihenhausanlage Mosengasse (langsam brauche ich ein Nahbrille; auf Google meinte ich doch einen Umlaut zu lesen, insofern kein Schaden, dass mein erstes Posting in Verstoß geriet).

    Noch was zur Giebelform des alten Hauses:
    Dieses sieht so aus als hätte es die Aufschieblinge eines Sparrendachstuhls, da das Dach zur Traufe hin angeflacht ist. Vermutlich nur vorgetäuscht. Bei Haus nördlich davon mit gleichem Giebel war ich vor etlichen Jahren im Dachboden. Ein Pfettendachstuhl ist dort zu finden. Für ein Sparrendach wäre die Dachneigung auch zu flach; sie müsste über 30° sein damit der Versatz nicht ausschert.

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