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Kunst Am Bau XXI

Kunst am Bau XXI

Normalerweise stehen bei unseren Kunst am Bau Rätseln ja Werke auf Fassaden im Vordergrund, das heutige Rätselbild bildet da hingegen die Ausnahme zur Regel. Zu finden ist das Kunstwerk nämlich in diesem Fall nicht auf Häusern sondern auf einer Wiese. Das ungewöhnlich anmutende Gebilde besteht aus gebogenen Metallstangen und darauf befestigten, man möge mich Unwissenden gerne korrigieren, Gewebematten. Dominiert wird das Werk von geschwungene Formen und kleineren wie größeren Löchern, die das Werk sehr leicht, ja gar luftig wirken lassen. Doch was stellt es dar, und ist es in dem Foto überhaupt schon fertig? Zur Lösung unseres Rätsels zählen natürlich auch die „üblichen“ Fragen wie der Ort der Aufnahme oder der Name des Kunstschaffenden. Die Beantwortung all dieser Fragen wird für unsere kunstverständigen Leser*innen wohl selbst wie ein Kunstwerk sein, können wir es gemeinsam vollenden?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-A-24386-227)

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare
    1. Für einen Bautechniker ist’s freilich erst ein Gerüst und noch lange nicht fertig. Ich denke auch, dass da zumindest noch Spritzbeton drauf sollte.
      Doch weiß man auch, dass Künstler da einen anderen Zugang zu Materialien haben und selbst Abrissschutt zu formen wissen.

  1. Beim Kindergarten Beselepark hat es doch so ein Beton – Schnecken – Gebilde als „Rutsche“ gegeben, geformt und errichtet vom Bildhauer Claudius Moll.
    Ob es wirklich in Betrieb war – und wenn ja, wie lange – und ob es jetzt noch steht – und ob bei „Beton“ & „Rutsche“ &“ Vorschulkinder“ jegliche Unfall- und Verletzungsgefahr ausgeschlossen werden konnte?
    Aber da es sich hiebei eindeutig um Wilten-West gehandelt hat, weiß Herr Hirsch sicher Näheres.

    1. Diese „Skulptur“ einer Rutschbahn-Schnecke beim Kindergarten Innerkoflerstraße – ich hätte sie wohl nie zu Gesicht bekommen, hätte mich nicht mein damals-noch-nicht-Gatte nach Dienstschluß dorthin mitgenommen.
      Claudius Molling war einige Zeit Mitschüler meines Mannes, bevor er sich der Kunst zuwandte. Der Heini hat dort noch einige Zeit mit ihm „gefachsimpelt“.
      Die Bilder der Skulpturen im Tivoli-Schwimmbad-Gelände lassen mich jedenfalls ahnen, welches Innenleben diese hohe Schnecke in der Innerkoflerstraße im Kindergarten-Freigelände gehabt hat…
      Aber lang hat es sie, glaube ich, wirklich nicht gegeben – eben wegen Verletzungsgefahr.
      Ich hatte es nur geschrieben, weil ich gehofft hatte, Herr Hirsch könnte irgendwo ein Foto dieser Betonrutsche herbeizaubern – nicht, weil ich das Rätselfoto für die hohe Spitzschnecke hielt.

  2. Künstler Peter Schneider 1961
    im Schwimmbad Tivoli am süd-westlichen Bereich der Wiese. Südlich der Babybecken.
    Die Kinder lieben es darin zu klettern und zu rutschen. Mit heutigen Normen wahrscheinlich nicht mehr realisierbar

  3. Ich sehe das ungern widerspechend am anderen Ende der Stadt stehend, beim Besele-Kindergarten stand als bekletterbare Skulptur eine Betonschildkröte. Aber der Bau war einfach, ohne den Architektengag mit der Dachtraufe.
    Außerdem paßt da der Hitergrund hinten und vorne nicht. Wir stehen da auf der grünen Wiese, ganz weit weg ein einsames Haus, dahinter ein Wald, den ich zum Paschberg zähle.

    Jedenfalls(?) ein öffentliches Gebäude, Kindergarten oder Schule. vielleicht auch eine Mehrzweckhalle. Kirchen hab ich schon abgeklappert.

      1. Ja! Obs die noch gibt weiß ich nicht. Aber ich kann ja einmal nachscauen.
        WIeso ich 20 Minuten nach der Lösung von CMG dessen Kommentar nicht sehen hab können ist wieder so ein Mysterium.

        1. Habe mir schnell schon gedacht, dass Sie anscheinend diese Lösung von CMG übersehen haben! Auch ich glaubte, als ich das Titelbild sah, es könnte das Schwimmbad Tivoli sein. Ich war zwar nie drinnen, da ich weder das Wasser noch diese Menschenanhäufung liebe, wusste aber, dass auf diesem Gelände mehrere Skulpturen stehen bzw. vielleicht auch standen. Einige dieser Werke wurden – so wie die Schildkröte am Beselepark – von meinem Onkel, dem Bildhauer Franz Roilo, geschaffen.
          Zurück zu Titelbild: Mir war der Abstand vom Zaun zum Paschberg zu gering und ich konnte auch mit diesem alleinstehenden Haus nichts anfangen.

        2. Ja, Herr Hirsch, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie einmal wegen der Schildkröte nachschauen würden. Vielleicht gibt es auch noch diese Schnecke des Künstlers Moll von Frau Stepanek zu sehen!
          Von der Schildkröte habe ich in einem der Fotoalben meines Onkels Bilder entdeckt, im Werkverzeichnis, welches meine Tante seinerzeit geführt hat, steht im Jahr 1965 jedenfalls „Kindergarten Innerkoflerstraße – 1 Schildkröte“

    1. Danke, Herr Hirsch, hab das erst jetzt, nach meinem obigen Eintrag, gesehen. Werde nochmals im Album wegen des Eisbären nachschauen. Habe nur keine Zeit, da ein Heizungsmonteur jederzeit bei mir auftauchen sollte! Hoffentlich! Bis später!

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