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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Innsbrucker Häuser – XV

Innsbrucker Häuser – XV

Diesmal habe ich ein besonders interessantes Foto eines Innsbrucker Hauses für Sie ausgegraben. Eigentlich eher unspektakulär. Ein Haus mit einem Hauch von Jugendstil wenn man auf die Fenster schaut. Sonst hat das Haus wenig zu bieten. Keine florealen Muster. Keinerlei gestalterischen Spielereien. Alles eher brav. Ein Erker halt.

Warum zeige ich das Foto? Auf den ersten Blick ist das nicht selbsterklärend. Auf den zweiten schon. Schauen Sie einmal nach rechts. Hier türmt sich ein Betonmonster empor. Unser Haus hat E plus 3. Das Monster hat E plus endlos. Und schon ist es schon gar nicht. Ein schrecklicher Betonturm An die zehn Stockwerke hoch. Einen solchen Gefängnisturm kennt man in Innsbruck eigentlich nicht. Zumindest nicht als konventionelles Gefängnis, so weit ich mich von ein paar Besuchen erinnern kann.

Das führt zur nicht so komplexen Frage, wo wir uns eigentlich befinden. Nämlich…?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-5211)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Wegen der Datierung aus der Sicht des Autonarren – der FIAT 124S neben dem Ford Taunus P4 ist der nach dem Facelift, das erkennt man an den anderen Rückleuchten, und wurde ab 1970 gebaut. Er war mein erstes und gebrauchtes Auto, wurde bei Linser Höttinger Au gekauft und war leider ein „Fred Feuerstein – Auto“ zum Mitlaufen, da die Bodenplatte nur durch den Unterbodenschutz zusammengehalten war, was nicht einmal dem Verkäufer auffiel. Was sich dann außergerichtlich zwischen meinem Vater und Dr. Linser, den er von früher kannte, abspielte wäre filmreif. Also Datierung nicht vor 1970.

  2. Hihi, jetzt hat er vergessen, das Türschild abzudecken („Würd ich niiie machen!“), aber vergrößern bringt nichts, außer daß es eine Gasse sein könnte, aber nicht einmal das ist sicher.

    Allerdings liefert der Zoom einen lustigen Blow-up Effekt. von der gegenüberliegenden Seite spiegelt sich ein Gesicht, munch-ähnlich verzerrt ob des Betonklotzes:
    https://postimg.cc/HjSpxx2D

    Vielleicht steht das Haus auch gar nicht mehr. Die hohe Feuermauer läßt vermuten, dass man durchaus daran dachte, die elende Jugendstilhüttn durch besser dazu passendes zu ersetzen. So geschehen in der Schidlachstraße. Aber dort sieht der Betonblock anders aus.

    Es gibt außer den Fenstern noch weitere Jugendstilelemente, von den Gittern der Kellerfenster, den Pünktchen und Leistentropfen bis hinauf zu den kleinquadratischen Punktierungen auf Höhe der Dachtraufe.

  3. haha Volltreffer, mein erster Klick im Kunstkataster (weil wir kürzlich schon einmal in dieser Gegend waren und weil Herr Hirsche eine „Gasse“ gelesen hat) >>> Rechengasse 5.

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