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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Innsbrucker Häuser – XIII

Innsbrucker Häuser – XIII

Diesmal geht es nicht um ein Foto sondern gleich um ein Ensemble von Gebäuden. Stattliche Gebäude mit ausladenden Gärten. Dass Schnee liegt ist Zufall. Dass so viel Schnee liegt war vor vermutlich gut 50 Jahren auch nicht mehr die Norm. Auf der Bank im Garten sind es schon gute 30 cm.

Auch die Nachbarschaft scheint gut gewesen zu sein – und ist es hoffentlich noch heute? – denn die Gärten sind kaum bezäunt. Vielleicht sehen wir rechts hinten einen frühen Swimmingpool? Aber ich bin da nicht sicher.

In Innsbruck an einem Hang zu wohnen ist in Innsbruck und Umgebung nicht so unüblich. Im Hintergrund erkennen wir, dass die Verbauung sich den Hang hinaufzieht. Offensichtlich eine recht fesche Wohngegend.

Zwingend zu erkennen ist die Gegend nicht. Am ehesten das stattliche Haus links oben.

Seit langem wieder einmal die Frage aller Fragen: Wo sind wir?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Kr/Ne-8088)

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Gemini 3 behauptet:

    Das Bild zeigt eine Szene in Innsbruck, Österreich, genauer gesagt im Stadtteil Mühlau.
    Details zur Lokalisierung:
    Das Gebäude: Das markante Haus links oben im Bild mit dem runden Erker ist die Villa im Richardsweg 11.
    Die Perspektive: Die Aufnahme wurde vermutlich von einem tiefer gelegenen Punkt oder einem Nachbargrundstück im Bereich des Richardswegs oder der umliegenden Gärten gemacht, mit Blickrichtung nach Norden/Nordosten gegen die Hänge der Nordkette.
    Zeitliche Einordnung: Aufgrund des Schwarz-Weiß-Formats, der Architektur der Zäune und der Fahrzeuge (im Hintergrund rechts sind Umrisse zu erahnen) sowie der generellen Bildqualität dürfte die Aufnahme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammen.
    Es ist eine klassische Winteransicht dieses geschichtsträchtigen Villenviertels am Fuße des Berges.

    Hat der derzeit wissendste aller Blechtrottel Recht?

  2. Womit Gemini nicht ganz recht gehabt habt, um das total daneben höflich zu umschreiben. Ich bin mir sicher, dass das auch Herr Schneiderbaur gewußt hat.

    Mit den erklärenden seinerzeitigen Kommentaren von Herrn Schönherr und „pension heis“ sieht man von oben nach unten die Häuser Schneeburggasse 82, 77 und 75.

    Auf den Orthofotos der Landesluftbilder kann man die Modernisierung dieses Winkels verfolgen. schon auf dem Luftbild von 1946 kann man die Vorarbeiten zum Vogelweiderweg als „Bauerwartungsland“ erkennen.

    Nr. 82 steht schon 1940, Nr. 77 wird auf der Waldstandaufnahme vom 3. Mai 1953 grade gebaut, vom Haus Nr. 75 sieht man schon den Grundriss, ein ebener heller Fleck, vielleicht die Kellerdecke.

    Zum Verschwinden der am Foto zu sehenden Häuser zeigen die Luftaufnahmen, das als erstes das „markante Haus mit dem Erker“ Nr. 82 daran glauben mußte, 2013 stand es noch da, 2016 war es verschwunden, der Platz ist bis auf die Abrissspuren leer. 2019 sieht man einen der üblichen länglichen Wohnhausquader, zusätzlich, als interessanten Kontrapunkt, ein Einfamilienhaus mit Holzfassade und U-förmigem Grundriss am westlichen Rand des Grundstücks. Als nächstes kam das hintere Haus Schneeburggasse 75 dran, bis 2019 sieht man es im Original, 2022 steht schon der Neubau. Auf street view erkennt man, dass das im Hintergrund hervorschauende, bis heute stehengebliebene Haus Nr. 77 zwischen 2018 und 2019 eine Modernisierung unter Beibehaltung der Umrisse erfahren hat.

    Ich weiß, das alles kann sich jeder selber im Internet zusammensuchen, aber ich wollte den Spaß, den es mir bereitet hat, teilen.

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