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In Der Trabantenstadt

In der Trabantenstadt

Anfang der 1960er Jahre verändert Innsbruck an seinen östlichen – noch – Ausläufern völlig sein Erscheinungsbild. Diese Luftaufnahme von Richard Frischauf zeigt die Transformation der Reichenau vom dünn und individuell besiedelten Hütten- und Baracken-Dorf in eine moderne Trabantenstadt.

Unter den ungläubigen Blicken der Mühlauer und Arzler „Landbevölkerung“ entsteht ein dichtes Sammelsurium von Wohnblöcken; nicht immer erschließt sich die Größe der architektonischen Gestaltungsidee, aber das Konzept ist durchaus schlüssig: Hier wird nicht zersiedelt, sondern Wohnraum geschaffen. Jahrelang bestehen die Wahlprospekte der Parteien aus lange Bildstrecken dieser modernen Bauten, die vor, während und nach den beiden olympischen Spiele in Innsbruck errichtet werden. Der traditionelle Innsbruck-Münchener Wohnblock mit Innenhof hat als Vorbild ausgedient, die Südtiroler Siedlungsexperimente werden nicht weiter entwickelt. Im Bild gibt es viel zu schauen. Was steht schon? Was steht noch? Wer findet die legendäre Bocksiedlung?

Richard Frischauf hat diese Veränderungen wie kein anderer Innsbrucker Fotograf dokumentiert. Mit dem beeindruckenden Bestand seiner regelmäßig aus Sportfliegern geschossenen Zeitdokumente im Innsbrucker Stadtarchiv können wir uns die nächsten Wochen noch die Zeit bis zur nächsten eigenen Urlaubreise (die wir natürlich per Bahn oder Rad antreten) vertreiben.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Frischauf-Bild)

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare
  1. Ich freue mich schon auf die reihe mit Luftbildern über die Stadtentwicklung.
    Vielleicht kann mir jemand beschreiben wo sich die „Bocksiedlung“ auf diesem Luftbild befindet.
    Danke und schönen Sonntag!

  2. Ich versuch mich grad ein bisschen bei den Straßen zurecht zu finden:
    – Rechts im Bild in der Bocksiedlung endend ist die Radetzkystraße
    – in der Bildmitte endend ist die Andechsstraße
    – Quer in großen Bogen durchs Bild gehend und dem Inn entlang führend ist die Reichenauer Straße
    – Rechts im Bildzwickel ist der Langeweg
    – Im Vordergrund links vorbei führend an den Blöcken ist das die Egerdach Straße?
    – In der Mitte am linken Bildrand das Reithmanngym, der Block mit den auskragendenen 2 Stockwerken?
    – Was für ein Kamin steht da neben der Kaserne, heute O-Dorf3?
    – Und hinter der Pauluskirche bzw südöstlich davon stehen 2 große Masten, gehört das irgendwie zur Auferstehungskirche? Das Gebäude daneben wirkt zumindest sakral.
    – Interessant sind auch in der sonst leeren Radetzkystraße die Straßenlaternen, die man sonst nirgends so deutlich am Bild sieht

    1. Die zwei „Masten“ sind der Kirchturm der evangelischen KIrche. Ein Späßle des Architekten.

      Der Schlot gehört zur Lodenfabrik und blieb noch sehr lange bestehen.

    2. Ja, das ist die Egerdachstraße – die Straße welche links vorne an den ‚Blöcken‘ (Wohnheim Pradl) vorbeiführt. Sie verläuft entlang des Schuttkegels der Sill, d.h. die Egerdachstraße liegt am Inntalboden drunten, das Wohnheim Pradl (sowie das Haus der Jugend nördlich der Gumppstraße liegen ‚in der Höhe‘! Die Villen links sind im Bereich Rilkestraße – Dürerstraße

    3. Reithmann Gymnasium stimmt natürlich auch, also ohne Fragezeichen! Westlich davon die Kravoglstraße mit dem Ende der „Heimstätten“ Siedlung. Hier war früher an der Südseite der Reichenauerstraße Schluss der Verbauung, von hier bis zum Gutshof hinunter gab es praktisch nur Wiesen, dazwischen auch große Schrebergartenanlagen. Man sieht das besonders gut auf der 1940er Flugaufnahme.
      An der Stelle des heutigen Reithmanngymnasiums betrieben die Amis 1945 einen Baseball Platz! Davon habe ich an anderer Stelle erzählt.
      Man sieht hier auch gut ein anderes Überbleibsel der Amerikaner, das noch lange in die Zeit der französischen Besatzung hinein bestand: Die riesige öde Fläche mit den Baracken und den runden Lagerhallen östlich der Radetzkystarße am rechten Bildrand.
      Man staunt auch, welche Flächen die Eugenkaserne und die Lodenfabrik, auch der Campingplatz beanspruchten. Dazwischen, mit dem Turm, war die Landesfeuerwehrschule, bevor sie nach Telfs auswanderte.

      Ja, ich freue mich auch schon auf das nächste Bild dieser Serie!

  3. Zwei Bauten aus alten Zeiten stehen noch.

    Das Spaurschlössl am Beginn der Radetzkystraße und der Gutshof an der Reichenauerstraße nahe der Lodenfabrik. Beides bildet oft den Hintergrund alter Aufnahmen des Reichenauer Flughafens, das kleine Verwaltungs. und Abfertigungsgebäude sieht man noch unter dem riesigen Baum hervorschauen. Es hat am längsten überlebt.

    Die Bocksiedlung ist, wie schon bemerkt, ganz rechts im Bild. Es haben sich – und das fällt mir erst mit dem Luftbild so richtig auf – etliche weitere Häuschen und Hüttelcluster gebildet. Wer weiß, wie diese Gegend ohne Neubauten heute zugebaut wäre.

    1. Zwei Bauten aus alten Zeiten stehen noch…auf diesem Bild, soll es heißen.

      Dazu gehört natürlich auch der oben erwähnte Schlot. Als äußerst unwillkommenes Luftfahrthindernis in unmittelbarer Nähe des damaligen Flughafens malte man ihm warnringe auf die ZIegel, man konnte sie als letztes Relikt des Reichenauer Flugbetriebs bis in die 2000er Jahre hinein sehen,

    2. Ja, Herr Hirsch, auf dieser Luftaufnahme schaut es wirklich so aus, als ob die Verhüttelung schon sehr weit fortgeschritten war. Aber in Wirklichkeit sind diese teilweise illegalen „Weiler“ (z.B. auch die Bocksiedlung) fast nur entlang der „Hauptstraße“ entstanden, das wäre der Feldweg vom Knick der Egerdachstraße bei der Einmündung der Kravoglstraße (Dodlbichl) Richtung Osten hinaus bis zum Langen Weg, ungefähr bei der heutigen Valiergasse. Im Bereich nördlich bis zur Reichenauerstraße, südlich und überhaupt östlich davon stand praktisch gar nichts, zumindest in den Vierziger/Fünfzigern.

  4. Als alter Reichenaueler muss ich mich bei dieser Aufnahme auch noch melden, obwohl schon sehr viel gesagt bzw. geschrieben wurde. Fangen wir im vorderen Teil des Fotos an:
    1.) Ganz links erkennt man das spätere Integrationshaus der Caritas (am damaligen Ende der Gumppstraße – der Durchstich hin zur Andechsstraße erfolgte erst in den späten 1990er Jahren), welches vor ein paar Jahren abgerissen wurde. Direkt anschließend neigt sich das Straßenniveau, wie Herr Roilo richtig festgehalten hat. Wenn man von der Innenstadt kommend mit dem Fahrrad dort hinuntersaust, kann man es so richtig „tuschen“ lassen. Vor rund 30 Jahren war das noch nicht möglich, wie der Link auf meine Website beweist:
    https://michael-svehla.com/2021/03/07/reichenau-2/
    Anstatt dem Durchstich gab es noch eine richtige Gstettn, ein Überbleibsel aus obiger Aufnahme.
    2.) Etwas dahinter, sprich nördlich davon, erkennt man einen grauen Fleck – heute befindet sich dort der Reichenauer Fussballplatz.
    3.) Noch etwas dahinter ist die Kreuzung Egerdachstraße mit der Klappholzstraße – auf dieser Aufnahme erkennt man dort noch die beiden Firmen (ich glaube Spenglerei Aigner) und Maschinenschlosserei Pertl – beide Firmen existieren schon lange nicht mehr. Während im ersteren Haus einige Jahre lang das Theater an der Sill existierte (bis zum Abriß), steht das zweite Haus noch – man kann sogar die großen Werkstattfenster noch begutachten, allerdings als Wohnfenster.
    4.) Zwei weitere Villen weiter östlich liegt der dortige Minigolfplatz – den kenn ich sogar noch aus meiner Kindheit. Verschwunden ist dieser Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre (unglaublich, wie lange sich dort ein solcher grüner Fleck halten konnte!).
    5.) Bis zur breiten weißen Straße = die Andechsstraße an der Kreuzung Klappholzstraße, liegt noch ein großer grüner Fleck brach – auch an den kann ich mich noch gut erinnern, habe ich dort mit einem Volksschulfreund Drachen steigen lassen.
    6.) Von dort geht der Blick (weil die letzten Wohnblöcke zwischen der Andechs- und Klappholzstraße noch fehlen) frei in Richtung des ersten Reichenauer Kindergartens, der gerade im Rohbau liegt. Übrigens ein Rätsel für unsere Ratefreunde: Wie heißt das dortige kurze Straßenstück bis zur Einmündung in die Wörndlestraße (ohne im Stadtplan nachzuschauen! – Hätten Sie´s gleich gewusst?)
    7.) Links vom Kindergarten ist die Reichenauer Volksschule (übrigens angeblich die größte in Westösterreich) noch nicht einmal in Gedanken errichtet. Das lässt das Jahr natürlich um vieles leichter eingrenzen: vor 1965.
    8.) Von dort geht wiederum der Blick frei weiter Richtung Norden zur evangelischen Auferstehungskirche und – was noch viel spannender ist – zur Reichenauer Apotheke! Ja, die gab´s zu dieser Zeit schon.
    9.) Die Parkanlage ist bereits angelegt, aber von den stattlichen Bäumen, die heutzutage an heißen Sommertagen so viel wohltuenden Schatten spenden und im Herbst den Wind erklingen lassen, ist noch nichts zu sehen.
    10.) Auch noch nichts zu sehen ist vom Paulus-Kindergarten und dem Paulus-Cafe – beides inzwischen auch schon wieder Geschichte!
    11.) Für mich interessant, weil ich es nur mit den Wohnhäusern kenne: der Blick geht von der Apotheke ungehindert die ganze Fennerstraße hinauf.
    12.) An dieser Stelle passt ganz gut die Bemerkung: Das einzige, was den ganzen Bauboom und Verdichtung überlebt hat, ist die große Wiese beim Sanatorium an der Kettenbrücke!
    13.) Wenn wir die Reichenauerstraße weiter Richtung Osten wandern, erkennen wir, dass die Wohnblöcke nördlich davon (Bundesheer-Wohnungen) und südlich davon (die beiden roten Hochhäuser R-Straße 82 und 84) noch lange nicht erbaut sind. Stattdessen Luft und ungehinderte (Fern)sicht.
    14.) An der Kreuzung mit der Radetzkystraße/General Eccher-Straße angelangt, stehen wir an einer Stelle, die (wie übrigens in den obigen Kommentaren richtig erwähnt) auf den frühen Luftaufnahmen der 1920er Jahre eine bedeutende Rolle einnahmen (weil sie eben im weitesten Sinne die einzigen Gebäude dort waren): Gutshof, Spaurschlössl, Flughafen. Von all diesen Gebäuden sehen wir noch einige stehen (und ich hätte diese sehr, sehr gerne mit eigenen Augen erlebt): das Spaurschlössl winkt uns zwischen den ersten Häusern der Radetzkystraße entgegen (heute befindet sich vis-a-vis das „schiefe Haus von Innsbruck“ mit einer MPreis-Filiale), der Gutshof mit seinen Nebengebäuden existiert auch noch und sogar das Verwaltungsgebäude des ersten Flughafens (vom Baum verdeckt, wie Herr Hirsch bereits erwähnt hatte). Rechts davon steht auch noch – sonnenbeschienen – das langgestreckte Wohngebäude im Fachwerkstil, in welchem mein Urgroßvater Ende der 1930er Jahre gewohnt hatte.
    15.) Dieses wiederum beweist uns ganz ausgezeichnet die damalige Lage: genau an der Einmündung in die Roßbachstraße. Damit lässt sich auch das ehemalige Flughafenareal (statt Landepiste gab es eine Graspiste) gut eingrenzen.
    16.) Gleich dahinter steht die Feuerwehrschule und dann geht mein Blick auch schon weiter hinüber zur ETAB (Erste Tiroler Arbeiterbäckerei) am anderen Innufer. ÜBRIGENS: Das (mein) Buch zur Geschichte dieser Traditionsbäckerei ist gerade im Buchhandel erschienen!
    17.) Heute befindet sich an der Stelle der ehemaligen Gutshofbauten und dieses Wohngebäudes das „Manhattan“ Innsbrucks, die Hochhäuser Reichenauerstraße 91-99!
    18.) Die Roßbachstraße ist schon ziemlich gut verbaut, südlich davon erzielen die ersten Neu- und Rohbauten östlich der Radetzkystraße bedeutende Landgewinne. Auch das ein schönes Beispiel, in welcher Art und Weise die Reichenau erschlossen wurde.
    19.) Die spätere Burghard Breitner-Straße ist noch ein Schotterweg, die militärischen Anlagen (an anderer Stelle auch schon erwähnt) existieren noch einige Jahre. Dort, wo die beiden weißen Baracken linkerhand beginnen, verläuft heute der Berta von Suttner-Weg. Die späteren 11stöckigen Hochhäuser an der B-B-Straße werden erst um 1971/72 erbaut.
    20.) Von der Hegner-Hauptschule Reichenau ist natürlich auch noch nichts zu sehen, genausowenig vom dritten Kindergarten. (Der zweite Kindergarten, der Bären-Kindergarten an der Reut-Nicolussi-Straße) ist ebenso noch maximal Gedanke eines Stadtplaners. Auch das ein Zeichen, wie stark sich die Nachfrage wegen der damals zunehmenden Anzahl an Kindern in der Reichenau in den kommenden Jahren entwickelt hat.
    21.) Burghard Breitner-Straße 8 (damals hatte dieser Wohnblock noch Radetzkystraßen-Nummern) und Hegnerstraße werden gerade erst erbaut (am linken Eck der großen grauen Fläche). Der Tennisplatz (den hatten wir auch schon ein paar Mal) ist bereits angelegt. Von dort geht links ein graues Band ab, welches heute die Reut Nicolussi-Straße bildet. Eine nach Süden verlaufende Linie ist die heutige Wopfnerstraße.
    22.) Das trapezförmige grüne Areal im rechten Vordergrund wird von einem weißen Band durchschnitten, welches sich heute so nicht mehr präsentiert, weil dort alles zugebaut worden ist. Aber zur besseren Übersicht sei noch angemerkt: Die spätere Andechsstraße verläuft heute etwas südlich davon.

    1. Danke, Herr Svehla, dass Sie sich die Mühe genommen haben, dieses Foto so genau zu beschreiben. Ich konnte dadurch sehr viel über die Entwicklung dieses Stadtteiles lernen. Da mein Lebensmittelpunkt ab 1964 nicht mehr Innsbruck war, habe ich einen ziemlichen Nachholbedarf!

    2. Vielen Dank für Ihre Stadtteilführung, Herr Svela!
      Diametral entgegengesetzt Ecke Innrain-Mandelsbergerstraße aufgewachsen ist mir von der ganz alten Reichenau (= Ende 50er, Anfang 60er) kaum mehr etwas in Erinnerung. Einzig eine Riesenlagerhalle, in der Gebrauchtwagen hineingepfercht wurden, und zu der autofahrwillige, aber nur zahlungsfähige Innsbrucker hinauspilgerten (mein Vater muß auch ein Interessent gewesen sein). Dazu das gespielte Entsetzen über den Baustil der Pauluskirche, und dann Flucht zum nächsten in die Stadt zurückführenden Verkehrsmittel sind mir noch in Erinnerung geblieben.
      Einzeldetails wie die Baracke vom Reifen Lischkutin, der mit der Zigarette im Mund direkt unter dem Rauchverbotschid die Räder auswuchtete, sind inselartige Gedächtnisreste.
      In der Studentenzeit hatte ich dort zu tun, eine Jugendliebe wohnte in Untermiete in einem der niederen Häuser der Radetzkystraße. Einzige Erinnerung sind die Einzelölöfen in jedem Zimmer mit Ölkanister im Hausgang. DIe ganze Wohnung hat gestunken und die Vermieterin kam immer im falschen Moment nachfüllen.,.
      Nochmals Jahrzehnte später wurde das Cafe Paulus Treffpunkt mit einer Arbeitskollegin, die gern dorthin kam, weil sie als Kind im gegenüberliegenden Pradler Saggen aufgewachsen war und nette Geschichten erzählen konnte.
      Das Publikum im Cafe war regelrecht Kult, wie man so sagt.
      Ich bin zu dieser Zeit gerne einwenig herumgestreift und habe ohne Hintergrundwissen noch etliches entdeckt, insgesamt kommt mir der Stadtteil trotz seiner Hochbauten stellenweise recht lebens- und liebenswert vor. Nette Lokale (auch solche zum kontrollierten Abstürzen) und noch das eine oder andere Geschäft, ein Lebensraum. Das Theater an der Sill kannte ich noch als Zuschauer.

      Mein Lieblingsdetail auf dem Luftbild ist dieses kleine Häuschen in der Bildmitte des Ausschnittes, welches mich ans gallische Dorf erinnert. https://postimg.cc/YGmJRn1F

      1. Und wie immer das sofort nach dem Wegschicken bemerkte Erratum: Erstens heißt es Herr Svehla, und zweitens macht das „nur zahlungsfähige Innsbrucker“ nur Sinn, wenn ich richtig „nur begrenzt zahlungsfähige Innsbrucker“ geschrieben hätte. Die Lagerhalle war übrigens an der Reichenauerstraße,

  5. Eine Ergänzung zu Pkt. 2 von Herrn Svehla: Vor diesem grauen Fleck (also dem Reichenauer Fußballplatz) war (ist??) die Gärtnerei Mieke. Von Frau Mike (sie steht im Geiste noch vor mir!) holten wir alles, was wir für Garten, Balkon und Friedhof brauchten. Schließlich war sie auch eine gute Brotkundschaft von uns. Irgendwann hatte sie auch ein Ladengeschäft visavis dem Pradler Friedhofs eröffnet.
    Am 29.3 2017 – also auch schon ‚Geschichte‘ – wollte ich hier etwas kaufen, die Gärtnerei war inzwischen (nach einem Zwischenspiel mit einem wahrscheinlich bulgarischen Gärtner) geschlossen. Was ist daraus geworden?
    https://postimg.cc/p9Np64QT https://postimg.cc/BXXbQ4Mb https://postimg.cc/0bFQzFBf
    Anmerkung: Diese Gärtnerei Mieke nicht verwechseln mit der Gärtnerei, die man am Bild (unter dem Wohnheim Pradl) besser sieht!

    1. Die „bulgarische“ Gärtnerei war wahrscheinlich die Gärtnerei Mintscheff. Es gibt in den Sammlungen des Ferdinandeums unter der Rubrik „Bewegtes Leben“ (Amateurfilme (mm und S8mm) einen Film dazu.
      http://www.bewegtes-leben.org/index.php?film_id=10447&s=gärtnerei
      Wenn man den ganzen Film sehen will, kann man sich unkompliziert registrieren. Angesichts der Vielfalt der Themen zahlt es sich aus. Ein Projekt von Niko Hofinger, wenn ich nicht irre.

  6. Eine weitere Ergänzung zu Pkt. 3 von Herrn Svehla: Beim Gebäude der Firma Aigner ist mir noch ein großes Schild „Aigner Kühlerbau“ in Erinnerung. Ich weiß auch, dass unsere Werkstätte (ich spreche hier über ‚meine‘ langjährige Firma) hier die Kühlerschäden an unseren Geräten reparieren ließ. Ob die später nicht zum Langen Weg übersiedelt sind (KFZ Aigner, Lackierungen, Autospenglerei etc).
    Schlosserei Pertl, Maschinenbau, war mir auch ein Begriff. Die Firma befasste sich viel mit Seilwinden und Materialseilbahnen

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