Ich habe einen Außer-Dienst-Gang…
Es gibt Archivar*innen, die arbeiten fleißig. Und es gibt solche, die machen monatelangen Urlaub, ähh *hust* Forschungsreisen natürlich. So passiert auch im Stadtarchiv. Eine Mitarbeiterin befindet sich gerade – naja, da müssen Sie ja nicht lange raten. Um ein Stück Innsbruck mit auf’s Bild zu bringen, habe ich den ansonsten üblichen und obligatorischen Dienstgangs-Fuß (pes itineris officii) durch ein „Goldenes Daschl“ ersetzt. Natürlich ganz unneigennützig und ohne Werbezwecke.
Was macht man also nun, wenn man als Österreicher*in die Forschungseinrichtungen Roms unsicher machen will? Genau, man versucht sein Glück am Österreichischen Historischen Institut (ÖHI), um dort ein Zimmer zu ergattern. Diese werden Forschenden verschiedener Geisteswissenschaftlicher Fächer im Rahmen von Stipendien und Rechercheaufenthalten zur Verfügung gestellt, sofern sie eine Verbindung zu einer österreichischen Forschungsinstitutionen haben.
Ich kam also ans ÖHI und betrat das mir zugeteilte Zimmer – und musste direkt lachen, als mein Blick auf die Wand neben dem Spiegel fiel:

Scheint so, als wären die Innsbrucker*innen hier schon immer gut vertreten gewesen 😉 Ich fühle mich auf jeden Fall wohl.
In diesem Sinne saluti da Roma, e a presto!