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Ich Habe Da Ein Album Entdeckt… – XVI

Ich habe da ein Album entdeckt… – XVI

Diesmal wenden wir uns vier Figuren zu. Es geht weniger um die Frage des „Wo?“. Dafür sind die Figuren zu bekannt. Aber: Haben Sie sich eigentlich einmal gefragt, wann Sie diese Figuren das letzte Mal bewusst gesehen haben? Wir Alle gehen, meist mit dem Handy am Ohr, sehr achtlos an den kleinen Kunstwerken im öffentlichen Raum um. Wenn diese einmal verschwinden, dann beachten wir das meist kaum.

Über die künstlerische Qualität der Skulpturen soll hier nicht diskutiert werden. Vielleicht wundert man sich über die barbusigen Figuren. (Wenn wir an den Rapoldipark und eine bestimmte Figurengruppe denken, dann geht es noch einen (?) weiteren Schritt weiter…) Da war früher die Zeit doch viel liberaler, als unsere konservative und Schein-moralische Gegenwart. Aber Verlogenheit ist ja heute nur mehr eine Fußnote in den diversen Biografien.

Interessant ist auch, dass die Wahl des Materials für Skulpturen epochenbedingt immer wieder bestimmten „Moden“ unterliegen dürfte.

Wir freuen uns, Ihre Erinnerungen und Erlebnisse, die Sie mit den Skulpturen verbinden, zu erfahren. Haben Sie vielleicht einmal einen besonderen Menschen in der Nähe getroffen? Oder sonst etwas Bemerkenswertes?

Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph/A-24.508.

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Das erste Foto erinnert an Aschenputtel, man denkt sofort an den Märchenspruch: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.“

  2. Weiter unten ist der Hans-im-Glück-Brunnen, der Standort ist im Durchgang Maria-Theresien-Straße 49/49a. Der Wandschmuck dieses Hauses mit seinem Friedensengel wurde bereits im einen oder anderen Beitrag thematisiert.

  3. Das Mädchen mit dem Krug wartet schon seit Jahrzehnten am Haydnplatz darauf, dass der Krug endlich ausgeschüttet ist. Die Figur ist von Hans Plangger und wurde in den frühen 1940er-Jahren geschaffen.

  4. Das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ betreffend, wird bereits 1953 der künstlerische Beitrag von Kunst zur Volksbildung betont:

    „Wesentlich ist es, wo die erworbenen Kunstgegenstände aufgestellt werden. Es ist nicht ausschlaggebend, irgendwo ein großes überragendes Kunstwerk hinzustellen. Es genügt, an verschiedenen Stellen der Stadt kleine Kunstwerke anzubringen, die durch ihren Anblick die Menschen aus ihrem tristen Alltag heben.
    Die Kunst muss in das Volk getragen werden, auch wenn weit und breit von einem Regierungsgebäude nichts zu sehen ist. Dadurch kommt Kunst ins Volk.“

  5. Bei der letzten Skulptur tippe ich auf eine spezielle Interpretation des Motivs vom Hlg. Georg mit dem Drachen. Er wird ja nicht immer nur als Heiliger oder Märtyrer dargestellt, manchmal auch als Krieger bzw. Ritter.

    1. Jetzt wo Sie es schreiben, kann ich den Drachen (das Drächlein?) im Vordergrund klar erkennen. Er scheint dem Heiligen die Lanze mitten durchgebissen zu haben. Eine ganz neue Darstellung der Legende.

      Der Bau dahinter sieht stark nach Schule aus.

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