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Hochbrücke Haller Straße

Hochbrücke Haller Straße

Als kleine Ergänzung zum Rätselfoto vom 17.06.2021 und der in den Kommentaren aufgeworfenen Frage, wann die Hochbrücke im Hintergrund genau gebaut wurde, hier noch eine kurze Erklärung und ein paar schöne Fotos.

Als Vorbereitung zu den Olympischen Spielen 1976 wurde die gesamte Verkehrssituation rund um den damals noch Reichenauer Brücke genannte Innübergang neu geplant, das Modell dazu sehen wir im Titelfoto.

Zur besseren Erreichbarkeit des Olympischen Dorfes wurde neben einem Neubau der Reichenauer Brücke auch die Hochbrücke eingeplant, die den gesamten Kreuzungsbereich überspannt, um den Verkehr stadtauswärts zu beschleunigen. Bereits im Winter 1973/1974 wurde mit dem Bau begonnen und in der Folge am 10. November 1975 dem Verkehr übergeben.

Bauaufnahmen vom September 1974.
Eröffnung des Verkehrsknotens mit Weihe durch Probst Huber.
Luftbild des Knotenpunktes 1976

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-12522, Ph-12466, Ph-16077(Frischauf Bilder), Ph-12477)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Das Luftbild ist wohl eher das Panorama vom Hochhaus aus? Und der Erdhaufen neben der alten Reichenauer Brücke (wäre man doch bei dem Namen geblieben, klare geografische Aussage) war der Rodelhügel?

  2. Impressionen aus der (zement und asphaltgebundenen) Steinzeit, die zwar der Kanzler kürzlich nicht meinte, die aber verkehrsplanerisch wirklich in der umgangssprachlichen Wortbedeutung* eine solche war.

    Diese Wüste hätte man schon längst umgraben und aureißen müssen – doch bald wird es was für den Denkmalschutz: Diese sprühend optimistische Gedankenlosigkeit, die solche Bauwerke austrahlen.
    Immerhin gabs damals als Ausgleich Wickie, Slime und Paiper – bevor sich noch jemand beschwert, dass ich das Erbe meiner Väter mit Füßen trete….naja, wenn ich mich daran erinnere, wie das Projekt und die damit verbundene Einstellung der Hallerbahn mein Vater kommentierte, dann treten wir es beide, sowas verbindet also über die Generationen.

    Versöhnlicherweise liegen nun dort wieder die – zwar leider auch wieder in Beton gegossenen – Gleise der Straßenbahn ins O-Dorf und nach Neurum. Aber wenigsten sind es Gleise, die zudem die Erweiterung der Strecke nach Osten zulassen Es gibt also noch Hoffnung.

    *)Angesichts der „political correctnesss“ muss man bei der umgangspsrachlichen Wortbedeutung „Steinzeit“ wohl aufpassen, ob diese nicht eine postume Beleidung der Steinzeitmenschen darstellen könnte.

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