Eine orange Tür die keiner kennt …
… und die dann im allerersten Kommentar von Herr Roilo gleich erkannt wurde. Na bumm. Es handelt sich um das Gebäude Egerdachstraße 34. Im Hintergrund ist der Baukran zu sehen, den Herr Roilo einem ZIMA-Wohnbauprojekt zuordenen konnte (siehe hier). Für Un-Pradler (im Gegensatz zum „Ur-Pradler“) dient am Bildabschluss als Orientierungshilfe zwar kein Kirchturm aber eines der Sternhochhäuser in der Andechsstraße.
(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-Dig-3055)
Zuerst eine gute Nachricht: Neben dem schwächeren Kran steht jetzt ein anderthalbmal so hoher, der auch vom Pema 1 aus gut zu sehen sein müßte – und
die Geräusche einer Kreissäge sind laut und deutlich zu hören.
Auch Arbeiter mit gelbem Schutzhelm zu sehen.
Also Stillstand (seit Ende Feb.? ist also beendet.
Und nun die traurige: Das Sofa habe ich nirgends gesehen. Aber mei – vielleicht habe ich bloß wieder einmal nicht richtig hingeschaut. Ich werds hoffentlich überleben.
Das Sofa war auf einem der verschiedenen „anderen Zeiträume“ zu sehen und eigentlich ein Fauteuil. Natürlich war der bis zur aktuellen Aufnahme längst weg. War nur so eine jener spaßigen Bemerkungen für die ich mich hasse 🙂
Schade eigentlich, dass es anscheinend keinen „Ur-Pradler“ oder auch „Nicht-Un-Pradler“ gibt, der seine Zeit mit etwas Pradler Geschichte verbringen will. Ich bin leider zu weit weg!
Na Bumm! Aber es war nicht die orange Türe, es war der Stadel! Schließlich bin ich ja an diesem Bauwerk in meinen Jugendjahren oft genug vorbei gegangen oder mit dem Radl gefahren. Die Egerdachstraße, beginnend bei unserem Haus am Pradlerbrunnen, war ja unser Ausfallstor in die Freiheit der Reichenauer Wiesen und in die Au, im Winter zu unserem Dodlbichl.
Vom Dezember 1955 bis zum Mai 1956 wurde ich von meiner Firma zu Vermessungsarbeiten beim Bau des Hauptsammlers im Bereich der Bocksiedlung geschickt, da benützte ich diesen Weg, meistens mit dem Radl, viermal je Arbeitstag!
Ich wusste aber nicht mehr, dass dieser Stadel zum Stamserhof in der Egerdachstraße 10 gehört (Familie Plattner).
Ob das im Bau befindliche Gebäude länger bestehen wird als die Dodl-Kapelle (keine „100 Jahre!“)? Schauen wir einmal!
Ein gewaltiger Eckpfeiler, gell!