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Ein Ungewöhnlicher Blick

Ein ungewöhnlicher Blick

Als Titelbild dieses Artikels dient eine im Jahr 1922 gelaufene Postkarte, für die als Motiv ein eher ungewöhnlicher Blick auf die Maria-Theresien-Straße gewählt wurde. Der Betrachter steht auf der Terrasse des 1913 fertiggestellten „Donauhofes“ in der Herzog-Friedrich-Straße Nr. 40 / Schlossergasse Nr. 1. Im Vordergrund stehen rechts und links steinerne Blumentröge mit Grünpflanzen. Zusammen mit dem schmiedeeisernen Geländer sorgen diese für einen gewissen „südlichen“ Flair. Am nördlichen Ende der Maria-Theresien-Straße steht eine Litfaßsäule mit einer Uhr auf der Spitze der Säule. Besonders gut ist die Häuserfassade auf der linken Straßenseite mit den geöffneten Markisen verschiedener Geschäftslokale zu sehen. Die Maria-Theresien-Straße ist mit Ausnahme der Straßenbahnhaltestelle und den Gehsteigen, auf denen sich zahlreiche Passanten tummeln, noch nicht befestigt. Im Hintergrund kann man schließlich die Annasäule erkennen.

Der „Donauhof“, Sitz der Donau Versicherung, wurde 1912 bis 1913 nach Plänen von Hans Menardi und Josef Retter erbaut. Auf diesem Foto aus den 1930er Jahren ist die Terrasse, die im Titelbild als Bildvordergrund dient, von der Maria-Theresien-Straße aus gut zu sehen.
Diese um ca. 1900 aufgenommene Fotografie zeigt auf der linken Seite den Vorgängerbau des „Donauhofes“. An das Haus ist noch der Rokoko Oreillon aus der Zeit Kaiserin Maria-Theresias zu sehen, der bis zum Um- bzw. Neubau des Hauses im Jahr 1912 erhalten blieb.

(Stadtarchiv Innsbruck, Sommer-3-158, Bildausschnitte aus Ph-31128 und Ph-G-9761)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. …und wann ist was passiert, dass es diesen Vorabau samt Terrasse heute nicht mehr gibt (Bombentreffer/Bauwut, etc)?

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