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Ein Unbekanntes Familienalbum

Ein unbekanntes Familienalbum

Vor kurzer Zeit trat der Besitzer eines Fotoalbums mit einer Anfrage an mich heran. Er fand ein etwas in Vergessenheit geratenes Fotoalbum aus dem Besitz seines Vaters wieder auf und ist nun auf der Suche nach der darin abgebildeten Familie. Der Vater hatte das Album vor längerer Zeit auf einem Flohmarkt gekauft, hatte jedoch keine Anhaltspunkte oder Beziehung zu den abgelichteten Personen. Es dürfte sich um das Familienalbum des im Titelbild abgelichteten Paares handeln. Den wenigen Datierungsangaben zu Folge dürften die Fotos in der zweiten Hälfte der 50er Jahren entstanden sein.

Warum suchen wir die abgebildeten Personen oder Nachkommen? Der derzeitige Besitzer des Albums würde es, sofern auffindbar, der unmittelbaren Familie wieder in deren Besitz übergeben, da es gut erhalten und vollständig ist und vor allem schöne Familienfotos enthält.

Ich habe angeboten, dass wir ein paar Aufnahmen auf unseren Blog, denn schließlich könnte es unter unserer LeserInnenschaft jemanden geben, der das Paar wiedererkennt. Somit ergeht nun an Sie die höfliche Bitte um Hinweise.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Privatalbum)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. Im alten Adreßbuch von Innsbruck (1957) findet sich:
    Weinhaus Plattner
    Sillgasse 3
    Pächter: Stiebleichinger.
    Ist zwar auch keine „Spur“.
    Aber die Gesichter auf den Fotos: Südtirol! Umsiedler…..

  2. Danke Frau Stepanek, muß ich nimmer suchen. Hat mich nämlich auch interessiert. Dabei war dieses Gasthaus früher einmal durchaus ein Begriff. Jetzt hat es ein Inder, ich glaub schon der zweite und das schöne Wirtshausschild ist dahin. Irgendwo gibts sicher ein Foto.

    Die geplante Albenrückführung erinnert mich an eine lustige Geschichte: Im Hausgang eines Bauernhauses, deren Besitzer mir wohl bekannt sind, fristete ein ausgestopftes Eichkatzl sein verlorenes Leben. Da veranstalten die Schützen oder die Feuerwehr einen Ball und suchen für die Tombola Preise. Ein ungnädiger Blick fiel auf das Tierchen an der Wand und schon war eine Tombolapreisspende gefunden. Bauersmann und Bäuerin besuchten den Ball, und , , , muß ich weitererzählen?

  3. Hat es glatt seinen Kobel wiedergefunden?

    Ja, einen Bumerang wirft man auch nicht weg! Passiert häufig mit gutgemeinten Geschenken an Menschen, deren Geschmack man zu kennen glaubte – und ist – ohne Worte! – gewissermaßen ein deutliches „Dein Plunder kannsch dir g’haltn“
    Aber der Roller? Ich kenne nur die drei Namen: Vespa (ist es nicht), Lohner-Roller (ist es nicht) und Lambretta (und die hab ich ein bißl anders in Erinnerung)
    Gehns, helfens mir auf die Sprüng!

  4. Die stolze Rollerfahrerin, die Frau mit der Katze und die etwas bedenklich blickende Braut sind m. E. ein und dieselbe Person, und der Trauzeuge scheint ident zu sein mit dem Zigarette rauchenden Herrn auf dem Gruppenfoto ganz rechts. Evtl. ist dieses Paar rechts auch das Paar auf dem Titelbild, ist wegen der Hüte nicht einfach zu erkennen. War die Adresse „An der Furt 2“ eine Südtiroler Siedlung?

    1. Liebe Frau Stolz, diese Ansicht teile ich. Für die Adresse An der Furt 2 würden auch ein paar Namen möglich sein (bei Durchsicht der Adressbücher), jedoch wissen wir nicht sicher, ob Sie dort überhaupt wohnten. Es könnte auch im Zuge des Besuchs von Freunden gemacht worden sein… Ich weiß ein schwieriges Unterfangen 🙂

      1. Danke, Herr Rettenbacher, für Ihre rasche Rückmeldung! Für mich sieht das Gruppenfoto auch eher nach einem Besuch oder sonstigem Treffen aus. Die Frage nach der Südtiroler Siedlung drängte sich mir auf, weil Frau Stepanek doch recht sicher auf Südtiroler Umsiedler tippte.

        Ein schwieriges Unterfangen mag es sein, aber vielleicht nicht unmöglich. Ich erinnere mich, dass Frau Stepanek mit ihrem beeindruckenden Gedächtnis die junge mutige Frau aus diesem Beitrag von Herrn Hofinger wieder erkannte: https://innsbruck-erinnert.at/wer-kennt-diese-mutige-frau/

        Ich finde es auf jedenfall bemerkenswert, dass der Besitzer des Albums sich die Mühe macht, die Familie ausfindig zu machen und wünsche dabei viel Erfolg!

    2. Der einzig mir bekannte Motorroller mit Kühlschlitzen für den Scheinwerfer. Oder lief sonst der Tacho heiß 😉 ? Welcher Hersteller würde heute noch 12 verschieden lange Chromleistchen zur Behübschung dieser Schlitze fabrizieren und von Hand anbringen lassen? Wie konnten die nur überleben damals?
      Unser Hausherr fuhr so ein Modell, mit seiner Frau sogar quer durch Indien.

      Die Dame war damals für eine Fahrt mit einem Roller perfekt adjustiert. Hinter dem Windblech gab es sogar einen Haken für die Handtasche. Sollte der Dame aber der Soziussitz zugewiesen worden sein, saß – wenn sie auf die „Dame“ wert legte – quer auf dem Sozius und hielt sich innig am Fahrer fest, was einen der Reize des Rollerfahrens ausgemacht haben wird. Stilgerecht war die Dame Sozia mit Caprihose und Ringelleibchen bekleidet.

    3. Ja, zweimal im Leben macht man das selbe komische Gesicht, am Passbild und am Hochzeitsfoto.

      Ich glaube sogar behaupten zu können, dass der Trauzeuge der Bruder des Bräutigams ist.

      Zurück zum Puchroller: Die Nummerntafel ist leider Datenschutz??

      1. Lieber Herr Hirsch, bezüglich des Kennzeichens habe ich eine Anfrage an die Kollegen im Landesarchiv gestellt. Derzeit sind dort keine Treffer gewesen, jedoch ist der entsprechende Bestand noch in Bearbeitung, weshalb zu einem späteren Zeitpunkt doch noch etwas in Erfahrung gebracht werden kann.

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