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Ein Gefährlicher Griff

Ein gefährlicher Griff

Als diese Werbung im Jahr 1957 angebracht wurde, war das Thema Sexismus in der Werbebranche sehr wahrscheinlich ein außerirdisches Fremdwort – man denke hier nur an die „mad men“ (Selbstbezeichnung der Werbemänner) der Madison Avenue in New York. Es war aber nicht nur die Werbung der Zeit betroffen, sondern auch andere Sparten wie Ansichtskarten, Kataloge und so weiter. Von allen anderen Lebensbereichen gar nicht zu sprechen! Wenn wir aber beim Thema Werbung bleiben und uns die Brille der heutigen Zeit aufsetzen, dann würde man mit dieser Annonce mit Sicherheit keinen „guten Griff“ machen. Freilich gibt es Sexismus in der Werbung noch immer – er hat sich nur verändert bzw. angepasst.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Slg. Gottfried Newesely, GoNe-18164)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Immer, wenn ich sowas aus heutiger Sicht (und eigentlich auch schon damals!) Unfassbares sehe, denke ich mir, dass wir in den letzten Jahrzehnten doch sehr, sehr große gesellschaftliche Fortschritte gemacht haben. Wir müssen nur aufpassen, dass ein Teil der Menschen nicht wieder in die düsteren Zeiten von Heteronormativität, Patriarchat und Machismo, Sexismus, generisch maskuliner Sprache und anderer großer gesellschaftlicher Fehler zurückfällt.
    Danke, Herr Rettenbacher, für diese Erinnerung daran, dass wir woke bleiben und noch woker werden müssen, damit es allen Menschen mit ihren vielen unterschiedlichen Eigenschaften gleichermaßen gut gehen kann!

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