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„Die Nachwelt Flicht Dem Mimen Keine Kränze.“ Teil 1

„Die Nachwelt flicht dem Mimen keine Kränze.“ Teil 1

Ridi Meininger wurde am 10. September 1866 in München geboren. Ihr Weg führte vom Kabarett über die Singspielhalle zur Operettenbühne. Von 1886 bis 1888 war sie in Regensburg als Operettensängerin engagiert. Ab 1888 gehörte Ridi Meininger zum Stammensemble am Münchner Gärtnerplatztheater. Neben ihrer hervorragenden Stimme wurden auch immer wieder ihre guten schauspielerischen Fähigkeiten gelobt. 1893 trat Ridi Meininger im Rahmen eines Gastspiels zwei Mal in der Operette „Der Bettelstudent“ am Innsbrucker Stadttheater auf.

Die Innsbrucker Nachrichten vom 17. Jänner 1893 kündigten das Gastspiel Ridi Meiningers am Innsbrucker Stadttheater an.

1893 absolvierte Ridi Meininiger am Prager Stadttheater ein Gastspiel mit der Operette „Der Bettelstudent“. Dieses dürfte erfolgreich verlaufen sein, denn es folgte ein Jahr später der Ruf Angeli Neumanns an das Prager Deutsche Theater, wo sie die Nachfolge von Johanna „Hanna“ Wrada antreten sollte. Die Zeitschrift „Der Humorist“ widmete daraufhin Ridi Meininger am 10. Juni 1894 einen ausführlichen Artikel, der ihr Können lobte und ankündigte, dass sie in Zukunft vom Operettenfach zur Oper wechseln würde. Ihr Porträt, das auch als Titelbild dieses Artikels dient, zierte zudem die erste Seite dieser Ausgabe.

Die Zeitschrift „Der Humorist“ veröffentlichte am 10. Juni 1894 diesen Artikel.

Dem Ruf nach Prag folgte Ridi Meininger anscheinend nicht, denn 1898 gehörte Ridi Meininger noch immer dem Ensemble des Gärtnerplatztheaters an. In dieser Zeit hatte sie aber auch verschiedene Gastspielengagements, die sie unter anderem an das königliche Schloss- und Stadttheater Ansbach und Lahr und an das Stadttheater Passau führten. In der Spielzeit 1901/02 trat sie am Stadttheater Klagenfurt auf.

Von 1907 bis 1909 gehörte Ridi Meininger zum Ensemble des Innsbrucker Stadttheaters, wo sie zur „ersten Operettensängerin“ aufstieg. Sie trat in verschiedenen Produktionen auf, und ihre Leistungen wurden in der Presse immer wieder lobend erwähnt. Folgende positive Kritik für ihren gelungenen Auftritt in der Operette „Die drei Wünsche“ erschien zum Beispiel in den Innsbrucker Nachrichten vom 17. Jänner 1908:

Die folgende Abbildung zeigt das Plakat, das für die Operette „Die drei Wünsche“ gedruckt wurde.

(Titelbild: Der Humorist, 14. Jahrg., Nr. 17, 10. Juni 1894; Theaterplakat: Stadtarchiv Innsbruck, VO-464; Zitat Überschrift: Friedrich Schiller)

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