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Die Christuskirche Im Saggen, Teil 2

Die Christuskirche im Saggen, Teil 2

Die Baubewilligung für die Errichtung der Christuskirche wurde am 7. März 1905 erteilt. Noch im selben Monat erfolgte der Spatenstich. Die Leitung der Bauarbeiten übernahm der Baumeister Josef Retter. Bereits im Juli 1905 erfolgte die Firstfeier und im November 1905 konnte das Pfarrhaus bezogen werden.

Die Einweihung der Kirche erfolgte am 20. Mai 1906. Die Feierlichkeiten starteten aber bereits am Vortag mit einem Begrüßungsabend im Restaurant Austria. Die Innsbrucker Nachrichten berichteten am 21. Mai 1906 ausführlich über das Ereignis: Nach der Begrüßung durch Ingenieur Goldsteiner, den Kurator der evangelischen Kirchengemeinde, ergriff Pfarrer Wehrenfennig das Wort und schilderte den schwierigen Werdegang der Innsbrucker Gemeinde seit den 1860er Jahren: „Er betonte, welch schwere Kämpfe die Evangelischen in Tirol seit dieser Zeit auszustehen hatten, und dennoch sei es ihnen nun gelungen, ein Gotteshaus zu erbauen, in dem sie offen und ehrlich ihren heiligen Christusglauben bezeugen könnten.“ Danach erzählte Superintendent Hartung über die Entstehung und Entwicklung der evangelischen Gemeinde in Innsbruck und „er versicherte, daß man in ganz Deutschland den Tag der Innsbrucker Kirchenweihe freudig begrüße“. Zahlreiche weitere Reden wurden an diesem Abend, der musikalisch vom Deutschen Männergesangsverein unter Leitung von Toni Fischer umrahmt wurde, gehalten. Am Tag darauf wurde die Christuskirche eingeweiht. Folgender Bericht über die Feierlichkeiten erschien am 21. Mai 1906 in den Innsbrucker Nachrichten.

Nach der Einweihungsfeier fuhren die Teilnehmer mit einem Sonderzug ins Stubaital, wo im Hotel Stubaital ein Festmahl für ungefähr 200 Personen stattfand.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-7028-2)

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