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Die Abenteuerliche Reise Des Ritters Theuerdank Nach Burgund. Teil 6

Die abenteuerliche Reise des Ritters Theuerdank nach Burgund. Teil 6

Im neunten Kapitel erhält Theuerdank von seinem Vater – der noch einige Bedenken äußert und allerhand gute Ratschläge parat hat – die Erlaubnis nach Burgund zu Prinzessin Ehrenreich zu reisen. Der Teufel – in Gestalt eines Gelehrten – versucht Theuerdank vom rechten Weg abzubringen und damit die Reise nach Burgund zu verhindern. Doch der junge Ritter widersteht den Angeboten des Teufels und lässt sich nicht zu Stolz, Hoffart und Unehrlichkeit verführen. Er entscheidet sich lieber für ein rechtschaffenes Leben.

Nun steht der Abreise nichts mehr im Wege. Der Holzschnitt, der als Titelbild dieses Artikels dient, stammt aus dem elften Kapitel des „Abenteuerromans“ und wurde von Leonhard Beck angefertigt. Darauf zu sehen ist Theuerdank, der mit seinem Begleiter Ehrenhold aus der Stadt reitet. Ehrenhold, der an dem Glücksrad der Fortuna auf seinem Umhang zu erkennen ist, soll über alle überstandenen Abenteuer und alle guten Taten des jungen Ritters berichten. Ehrenhold warnt Theuerdank, dass die Reise nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird und um die Gunst Prinzessin Ehrenreichs zu erlangen, müsse er durch „Angst, Leid und große Not“ gehen.

In der Realität wurde Maximilian (Theuerdank) auf seiner Reise zu Maria von Burgund (Prinzessin Ehrenreich) natürlich von zahlreichen Edelleuten, Rittern, höfischem Personal, etc. begleitet. In der Theuerdank-Ausgabe von 1679, die sich im Besitz des Stadtarchivs Innsbruck befindet und aus der diese Abbildung stammt, ist im Kommentar unter der Abbildung nachzulesen, welche Adeligen an der Seite Maximilians nach Burgund gereist sein sollen.

(Stadtarchiv Innsbruck, AD-204)

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