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Der Frühling Naht

Der Frühling naht

Die Berge sind noch schneebedeckt, im Tal kommen schon die Wiesen hervor. Der Frühling ist im Anmarsch. Aber nicht nur der Frühling ist unterwegs, sondern auch diese Familie. Bei einem Ausflug genießt sie die ersten warmen Sonnenstrahlen. Ihr Spaziergang führt sie in das Mittelgebirge, einem beliebten Erholungsgebiet der Innsbrucker Bevölkerung. Beim Viller Moor Nahe Erpmes (danke ans Forum) legen sie eine Rast ein.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung KR/PL-K-60, 1931)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Als ehemaliger Viller meine ich, dass dieses Foto nicht beim Viller Moor sondern im „Erpmes“ aufgenommen wurde. Von dort sieht man so direkt auf das Brandjoch. Davor sieht man die Wiesen des Plumeshof bei Natters. Auch die Hangneigung spricht dafür.

  2. Ich stimme mit Ihnen überein. Mit dem Igler Bus nach Vill, oder mit der Stubaier zum Sonnenburgerhof oder nach Gärberbach gefahren und über die Sill hinauf zum Zenzenhof und über den Handlhofweg zum dann am Weg liegenden Erpmes. Eine beliebte Frühjahrswanderung war das damals zugängliche Ahrntal, möglicherweise auch an diesem schönen Tag. Vielleicht sogar ein runder Jahrtag – der heutige Josephitag war ja ein arbeitsfreier Landesfeiertag.

    1. Die Heimatdichterin Anni Kraus hat ja schon immer vermutet, daß der Felsen manchmal heimlich zum Patscherkofel hinüber will…
      Ernst jetzt, sie scheint einem Artefakt zum Opfer gefallen zu sein. Den Sockel sieht man noch, aber darüber gähnende Leere, nur ein grader Strich, der nicht hingehört.

  3. Liebe Frau Renate Ursprunger, sehr geherter Karl Fischler, sehr geherter Gottfried,

    ich finde eure Kommentare sehr interessant. Die Gegend bin ich lange eher durchgefahren, aber hatte keine Zeit, um zu besichtigen.

    1. Ich schätze, der Fotograf blick gen Norden, und dann ist der Spitze der Grosser Solstein. Ist das richtig?

    2. Ich würde auch gerne wissen auf welchem Weg der Bauernhof Plumeshof liegt, aud dem Unteren oder Oberen Plumeshof? Steht der Plumeshof noch da, oder ist er schon lange ersetzt worden?

    3. Ist eine oder die andere dieser zweier Wege auf dem Foto zu sehen? Und in welche Richtung liegt er?

    4. Ich möchte auch gerne wissen, ob sie die Frau Hedwig Welser, und deren Kinder, die bis in die siebziger Jahre auf dem Plumeshof wohnte, gekannt haben.

    Ich bedanke mich im Vorraus für jede Antwort.

    Peter Denimal
    ILIS – Université de Lille
    Ehem. freischaffende Lehrer an das Pädagogisches Kabinett der Stadt Dresden
    Enkel des Simeon Visintins, geburtige Österreicher

  4. Sehr geehrter Herr Denimal,

    ad 1) Blick Richtung Norden stimmt. Der Berg links ist der Kleine Solstein. Rechts daneben die Hohe Warte und das Brandjoch. Den Großen Solstein sieht man ganz links nur ansatzweise. Obwohl der Kleine Solstein höher ist als der Große Solstein, war die viel gewaltigere Bergmasse des niedrigen Berges namensgebend.

    ad 2) und ad 4) Beide Plumeshöfe gibt es noch immer in unveränderter Form. Der Obere Hof wird vom Stecher Max landwirtschaftlich genutzt, der Untere Plumeshof gehört jetzt der Familie Schuschnigg mit einer an dieser Adresse eingetragenen Handelsgesellschaft. Die umliegende Wiese ist aber ebenfalls noch Agrarland und neben dem Hof steht ein mobiler Hühnerstall.
    Weitere Bewohner der Gegend sind ein Professor für Baugeschichte, der die schöne Villa Oberplumes Nr. 2 bewohnt. Dieses Haus ist übrigens das einzige des Plumes-Ensembles, welches am Foto zu sehen ist.
    Das nördlich des unteren Plumeshofs auf einem Hügel gelegene Haus, Vogelhütte genannt, beherbergt eine Familie Zdenek.
    Von einer Frau Welser ist mir persönlich leider nichts bekannt. Vielleicht bringe ich etwas in Erfahrung, da ich im Ort wohne.

    ad 3) Ein Weg führt vom Gasthaus Nattererboden Richtung Bergisel Südlich der Wiese an beiden Höfen vorbei. Zum Unterplumeshof gelangt man auch vom Ortsteil Sonnalm, ebenfalls Richtung Bergisel.

    Die Wege sieht man am Foto nicht direkt. Der Weg vom Nattererboden herunter verläuft durch den Wald, der vor der Plumeswiese zu sehen ist.

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