Das kann nicht Innsbruck sein! – XXXI
Irgendwo in der Wildnis, aber nicht in Innsbruck. Nirgends ist ein Hinweis auf die Tiroler Landeshauptstadt. Allein die Straßenlaternen hat man bei uns noch nie gesehen. Auch im Jahr 1962 nicht.
Leider ist die Aufschrift auf dem Haus rechts hinten nicht wirklich zu entziffern. Das würde uns sicher weiterhelfen.
Die Sandhäufen lassen darauf schließen, dass hier mehrere Gebäude errichtet werden. Vielleicht eine Reihenhaussiedlung? Aber auch davon gibt es nur wenige in Innsbruck. Ein weiteres Ausschlussargument.
Ist der Baum da hinter bei dem Haus links nicht eine Palme? Ein etwas trauriges Exemplar. Zugegeben. Haben Sie schon einmal eine haushohe Palme in Innsbruck gesehen? Wenn man einmal vom Botanischen Garten absieht. Eben.
In Summe sind das doch recht überzeugende Argumente, dass wir uns bei dieser Aufnahme nicht in Innsbruck befinden. Oder sehen Sie was Anderes? Eben.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-4759)
Dieses Bild kann man als Ergänzung zum Beitrag von Fr. Renate Ursprunger sehen ( https://innsbruck-erinnert.at/jetzt-helft-uns-weiterbauen-die-heilig-jahr-siedlung/ ). Es zeigt die Entstehung des Spielplatzes am Ursulinenweg Ecke Amberggasse nördlich anschließend an die Heilig-Jahr-Siedlung, in welcher ich bei meinen Großeltern, Franz und Elfriede Goller, aufgewachsen bin. Dieser Spielplatz war mein kindliches Abenteuerland.
Meine Spaziergegend wenn ich mir am Fürstenweg die Reifen wechseln lasse. Eine sehr nette Gegend, wenn der Wechsel von Winter auf Sommer erfolgt, setz ich mich gerne auf ein Bankl. Im Hintergrund sieht man, wenn man nicht dort aufgewachsen ist und zur Orientierung die Aufschrift entziffern muß, die Prägeanstalt von Karl Pichl, Adresse laut Telefonbuch vom Jahr 73 Reimmichlgasse 11, ein Parallelweg zur Amberggasse, allerdings östlich der Hl. Jahr Siedlung, nicht nördlich?
Das Haus links, gehört das zur Gießensiedlung? Nördlich der Hl. Jahr Siedlung :-).