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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Bye, Bye Gemeindeamt

Bye, bye Gemeindeamt

Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – aber soweit ich sehe war der Abriss des Höttinger Gemeindeamts noch nie ins Innsbruck erinnert sich zu sehen. Im November des Jahres 1976 wurde das alte Gemeindeamt in Hötting abgerissen. Pressefotograf Richard Frischauf hielt das Geschehen damals fest. An dieser Stelle sollte ein Ortstzentrum für Hötting entstehen, heute gemeinhin als Vereinsheim bezeichnet. Dessen Bau war hier schon einmal zu sehen. Kurz gesagt: Der 70er-Jahr Bau ist keine besondere Schönheit. Aber das alte Gemeindehaus strahlte irgendwie auch etwas von Bedrohlichkeit aus…

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-14589)

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  1. Bedrohlich schaute das alte Gemeindehaus eigentlich nicht aus, nur war es für die damaligen Verhältnisse recht hoch gebaut und wenn die Fassade nicht frisch gemalen wird, schaut jedes Haus nicht gar so freundlich aus.
    Bedrohlich schaute die Abrissbirne des Baggers aus, als er damals das Objekt Mauer für Mauer „zertrümmerte“, wir schauten damals als Schüler naturgemäß nicht mehr zur Lehrerin auf die Tafel, sondern durch das Fenster des Klassenzimmers auf die Geschehnisse der Abbruchbaustelle visavis, da war mehr los.
    Das Haus wurde unseres Wissens 1879 als Gemeindeamt und Schulhaus eingesegnet, ob das angrenzende Greisenasyl damals schon mitgebaut wurde oder erst später angebaut wurde wissen wir nicht mehr. Schuldirektor im alten Schulhaus war Herr Alois Schranz, er war auch Gemeinderatsmitglied, Organist in der Alten Kirche und von 1890-1892 Kommandant der FF-Hötting, 1892 wurde er zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt und übte bis zu seinem Ableben 1896 noch die Tätigkeit des Schriftführers und Kassiers aus.
    Nach der Eingemeindung Höttings wurde die Gemeindestube als solche nicht mehr benötigt. Im Haus waren dann die Exekutive und die verschiedenen Vereine Höttings untergebracht, ebenso die Feuerwehrsirene am Dach, welche Herr Prizzi warscheinlich mehrmals „anwarf.“ Über das Geschehen im Haus kann uns Herr Prizzi sicher mehr erzählen,- wir geben den Ball weiter.

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