Besele
Der Sportplatz am Besele. Es steht mir nicht zu über einen Sportplatz zu referieren. Heute ist der Platz modern mit Kunstrasen, zahlreichen Spielen und wenn nicht gespielt oder trainiert wird, dann spielen die Jugendlichen der Umgebung. Auch wenn einem die dauernde Beschallung auf die Nerven geht. Angrenzend der letztes Jahr komplett sanierte Besele-Park.
Doch unser heutiges Foto zeigt noch den Zustand vor x Jahren. X=? 1980er Jahre vielleicht? Der Platz erfüllt aber wirklich jedes Klischee eines alten Stadtrandplatzes. Selbst die trostlosen Fahrradständer sind verbogen. Der Rasen hat sich in die weniger zertretenen Ränder zurückgezogen. Vermutlich haben die Tore keine Netze oder mehr Reste davon.
Mein Favorit ist aber die Tribüne. Vermutlich sechs [in Worten: sechs] Reihen. Gekrönt vom Wappen des Heimatvereins, den wir kennen. Daneben auf der Südseite Beton-Bänke und nordseitig Holzbänke. Vielleicht für die Fanmassen der Feinde.
Es gibt zwar einen Zaun, aber sicher auch die universelle Regel: „Schütze läuft“…
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-5444)
Links sieht man das Haus Innerkoflerstr. 24, hinter dem Kran den Neubau Hormayrstr. 12. , welches 1971/72 zeitgleich mit dem Haus Innerkoflerstr. 11, dem Besele „Verwaltungsbüro“, errichtet worden ist.
Im übrigen wieder einmal ein altes Bild aus dem Wilden Westen, damals hab ich grad Innsbruck den Rücken gekehrt. Der Kameramann tat dies mit den „Karwendelhäusern“, wie wir von Frau Stepanek aus https://innsbruck-erinnert.at/map-stories-friedensjahre/ wissen, geradezu todesmutig mit den dortigen Rowdies.
Zur da schon recht altersmorschen Tribüne, bzw. Tribühne, wie es ein mir unbekannter Kommentator dort geschrieben hat (2x!) gibts einen netten Beitrag:
https://innsbruck-erinnert.at/ernsthafter-sport/