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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Aus Leserkreisen – Das Erste Auto

Aus Leserkreisen – Das erste Auto

Wieder einmal ein Foto aus Leserkreisen. Es ist übrigens immer derselbe Leser. Wir befinden auch wieder in der Freisingstraße. Der Steinmetzbetrieb ist also links hinter uns.

Für die Oldtimer-Fans vermutlich nur eine Fingerübung: Was ist denn das für ein fesches Auto? Ein Steyr? Elegantes weinrot und schwarz. Nur das Lenkrad ist an der falschen Seite.

Nicht zuletzt werfen wir noch einen Blick auf den modischen Pullover des Herrn links. Und die Schlapperhosen.

Man darf sich ein bisschen fragen wie sich das Alles zeitlich ausgeht. Ein Auto, vielleicht aus den 1930ern, Bombenschäden aus den späten 1940ern und Mode aus den 1960/70ern.

Und der kleine Mann vor dem Auto ist inzwischen wahrscheinlich auch schon ein ziemlich gestandener Mann.

(Foto: privat)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Mit Rechtslenkung ein englisches Auto, oder? Da googeln kein Wissen ist, laß ich weitere Forschungen. Ebenfalls müßte ich die Luftbildersammlung bemühen, um die Schließung der Lücke in der Freisingstraße zu erfahren. Aber da gibts auch Wissende und nicht am Schwindelzettel nachschauende. Jedenfalls bin ich schultäglich von 1954-58 dort vorbeigekommen und kann mich an diesen Bombenschaden nicht erinnern, vielleicht an die Baustelle die wir schon erwähnt haben.

    Eines ist mir allerdings in Erinnerung: Meinem Vater fiel die zunehmende Wohlhabenheit der Gegend anhand der immer dichter geparkten Autos auf, und das, obwohl nur auf einer Seite wer wohnte.

    Walter Laners Vater hatte ein Taxi, erinnerlich ein weinroter BMW (Isar12 Typ), vielleicht sein Vorläufer (Taxis hatten damals nur ein Pappschild, welches außer Dienst entfernt wurde). Dann müßte der Bub der Walter sein.

    1. Lieber Karl, fast richtig vermutet. Auf dem Bild ist mein Vater und mein Bruder abgebildet und die beiden blicken auf das Haus Freisingstr. 7, wo ich bis 1975 gewohnt habe. Danach habe ich einige Jahre auf Nr. 2 gewohnt, links auf dem Bild.
      Mein Bruder war Jg. 46, daher vermute ich, dass die Aufnahme 49 od. 50 entstanden ist.
      Zum Auto kann ich nichts sagen, da war ich noch zu jung.Wahrscheinlich war es schon ein früheres Auto meines Vaters, der ohne Auto nicht sein konnte., vielleicht hatte er damals noch kein Taxi, oder die Taxis hatten noch keine 15er Nummern.
      Auf dem Schotterhaufen wurde dann das Haus Nr. 4 gebaut, das so genannte Folladorihaus, in dem jahrelang lastwagenweise Bananen angeliefert und gelagert wurden. Da ist schon hin und wieder die eine oder andere Banane herunter gefallen. Die Häuser Freisingstr. 6 u. 8 wurden dann später gebaut, aber auf alle Fälle noch in den 50ern. auf jeden Fall eine nette Erinnerung.

    1. Na ja, die bekannt schnittige Keilhose mit „Familiennamen“gabs damals noch nicht, da liefeen schon mehrere mit Schlabberhosen herum.

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