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Alt-Pradl II – Aber Wo?

Alt-Pradl II – aber wo?

Die ungefähre Lage in Pradl, wo das Bild entstanden ist, ist klar, ebenso die Blickrichtung. Aber wo genau befinden wir uns?

Nach einigen guten Hinweisen hat Ing. Manfred Roilo, der das Bild selbst am aufgenommen hat, den Standpunkt dankenswerterweise genau beschrieben:

„Der Standpunkt war dort, wo früher das erste Haus der Schmuckgasse stand, welches bei einem Brand (19??) zerstört wurde. Das interessanteste Gebäude hier: Der kleine Schuppen in der Mitte, der immer noch steht und inzwischen sogar renoviert wurde. Ich kann mich noch gut an meine Jugendzeit erinnern (und rieche es heute noch), wenn der alte Herr Stauder hier seine Kaffeeröstmaschine in Betrieb nahm! Früher soll das, so erzählte man mir immer, das erste Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Pradl gewesen sein. Das verblasste Schild oberhalb der oberen Türe deutet darauf hin!
Das Haus daneben ist Egerdachstraße Nr.1, dahinter Egerdachstraße Nr. 6 mit dem daran angebauten Haus Nr. 4. Im Hintergrund rechts die Pradler Pfarrkirche und die Dächer der Leitgeb Schule. Links im Hintergrund die Rückseite des Hause Pradlerstraße 25.“ Das Foto wurde am 5.7. 1978 aufgenommen (siehe auch Kommentar unten).

Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-Dig-343-36 (Sammlung Roilo)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
    1. P.S.: Links und rechts von dem Gebäude hinter dem LKW-Anhänger führen Verbindungsgässchen (v.a. für Radfahrer) zum Brunnenplatz.

  1. Dieses Foto wurde am 5.7.1978 aufgenommen. Der Standpunkt war dort, wo früher das erste Haus der Schmuckgasse stand, welches bei einem Brand (19??) zerstört wurde. Das interessanteste Gebäude hier: Der kleine Schuppen in der Mitte, der immer noch steht und inzwischen sogar renoviert wurde. Ich kann mich noch gut an meine Jugendzeit erinnern (und rieche es heute noch), wenn der alte Herr Stauder hier seine Kaffeeröstmaschine in Betrieb nahm! Früher soll das, so erzählte man mir immer, das erste Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Pradl gewesen sein. Das verblasste Schild oberhalb der oberen Türe deutet darauf hin! Vielleicht könnten Sie der Sache nachgehen (ich wohne jetzt zu weit weg).
    Das Haus daneben ist Egerdachstraße Nr.1, dahinter Egerdachstraße Nr. 6 mit dem daran angebauten Haus Nr. 4. Im Hintergrund rechts die Pradler Pfarrkirche und die Dächer der Leitgeb Schule. Links im Hintergrund die Rückseite des Hause Pradlerstraße 25.

  2. Also: Im Fotoalbum 1964 meines verst. Gatten Heinrich finden sich Fotos der Brandruinen der Schmuckgasse.
    Leider steht kein genaues Datum dabei… Aber: Die Fotos unmittelbar vorher sind vom 17.5.64 – Wiener Gartenschau. Und die Fotos danach von der Einweihung des Raumes der Naturschutzjugend am 27.6.1964.
    Also war dieser Brand Ende Mai – Anfang Juni 1964.
    Dazu meine persönliche Erinnerung:
    Wir beide waren damals Kollegen in der Liquidierungsabteilung für persönliche Bezüge der Buchhaltung der P.-u.Tel.Dion Ibk. Im Hauptpostgebäude – und saßen einander gegenüber
    An diesem Vormittag wirkte dieser mein Kollege seltsam unkonzentriert und müde. Er hatte den Kopf aufgestützt – und schien mehrmals fast einzuschlafen. „Er wird uns doch nicht krank werden…?“
    Aus den Mittagsnachrichten erfuhr ich dann zuhause vom Brand in Altpradl – und fragte nachmittags danach. Seine Antwort:“Ja, i woaß schon, i hab ja bis 5e in der Friah beim Ausramen und Löschn g’holfn“
    Wir haben es unserem Chef gesteckt, der ihn daraufhin zum Ausschlafen heimschickte….. Selber hätte er kein Sterbenswörtchen verlauten lassen.
    Bedauernd hat er immer wieder erzählt, daß ihm damals seine gute neue Stabtaschenlampe verloren gegangen sei. Er wisse nur mehr, daß er sie der Schusterbauer Lisi in die Hand gedrückt habe, aber dann….

    1. Grüß Gott, Frau Stepanek! Nett wieder einmal etwas von Ihnen zu sehen! Wir waren ja einmal Fast-Nachbarn! Ihre Schwiegermutter und Ihr leider auch schon verstorbene Ehemann, der Stepanek Heini, sind mir noch in guter Erinnerung!

      Nun, Frau Stepanek, wäre es schon toll (oder sagen wir in unserem Alter besser: bärig oder pfundig), wenn Sie diese Fotos von den Brandruinen der Schmuckgasse aus Heinis Fotoalbum der Öffentlichkeit zugänglich machen würden

    2. Ich hoffe ich liege jetzt richtig: Die Schusterbauer haben auf Schmuckgasse 3 gewohnt. Das ist somit die Stelle, von wo aus ich fotografiert habe. Nr.1 war der Maler (Berlhofer ??).
      Schade, dass in „insbrucker*innen.at“ die alten Schmuckgassenhäuser nicht aufgenommen wurden – vielleicht lässt sich das noch machen, liebes Stadtarchiv.

  3. Jaaa, wenn ich mit meinen bald 84 Jahren nicht zu patschert dazu wäre… Aber ich frag meine Buben. Versprechen kann ich aber nix,, denn bezüglich Altpradl-Fotos war schon der Heini ein „Klemmer“ – und es sind auch nur 3 Stück: Schmuckgasse, Soaler-Stadl mit gelöschtem Heuhaufen und als Ruine halt. Na ja, vielleicht klappts.
    Altpradl grüßt nach Imst!

    1. Mit unseren Buam ist es halt oft a Gfrett – sie haben meist keine Zeit! Ich kann mir aber schon vorstellen, dass das Stadtarchiv behilflich wäre. Sie hätten es ja nicht so weit und sonst gäbe es dort auch viel zu sehen!
      Beim „Soaler-Stadl“ hat’s wieder „g‘hoamelet“, bei der Schusterbauer Lisi muss ich nachdenken!
      Liebe Grüße nach Altpradl – ein inzwischen über 86 Jahre alter Auswanderer

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