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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Dachschaden

Dachschaden

Auch eine Straßenbahn kann einen Dachschaden haben. In unserem Fall offenbar einen schweren Dachschaden.

Wir befinden uns – angeblich zwischen 1958 und 1962 – in der Brunecker Straße in der Nähe des Hauptbahnhofes. Im Hintergrund Teile der ehemaligen Bahnpost. In meiner Erinnerung waren das dunkle Hallen, in denen es laut und geschäftig zuging. Die gelb gestrichenen Wagerl mit den Paketen wurden elektrisch hin und her transferiert. Ich glaube, an der Ecke befand sich ein Konsum, oder?

Doch zurück zu unserer Verkehrspanne. Die 1er auf dem Weg zur Hungerburgbahn. Heute heißt die Station „Mühlauer Brücke“. Und die Kettenbrücke ist ohnehin schon längst vergessen. Schade. Zwei Männer der Verkehrsbetriebe sind geschäftig am Dach der Straßenbahn zugange. Was bauen sie da ab? Den Stromabnehmer? Oder was sonst?

Ein Schaden an der Oberleitung ist eher nicht zu vermuten. Oder?

Der Schaffner (?) und der Pilot (?) warten auf der Straße darauf, dass  es wieder weitergeht.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-14.708)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Ich würde das auch auf 1957-1952 datieren. Ab 1957 sahen die Gleisanlagen dort für die nächsten fünf Jahre so aus, ab 1960 standen die ersten Großraumtriebwagen zur Verfügung und der abgebildete Tw 52 wurde 1962 verschrottet (danke once again, Walter Kreutz).
    Der Zug war vermutlich ein Einschub der Linie 1, wegen der zwei Beiwagen und weil regulär ab 1952 die moderneren ex-Schweizer Triebwagen aus Zürich und Basel auf den Linien 1 und 3 eingesetzt wurden. Der Triebwagen war zu diesem Zeitpunkt über 50 Jahre alt, er hätte eigentlich schon Anfang der 1940er ausgemustert werden sollen. Deshalb wundert mich der offensichtliche Defekt des Stromabnehmers überhaupt nicht.
    Wieder ein sehr schönes Foto, danke!

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