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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Inn´dien (II.)

Inn´dien (II.)

In den 20er Jahren wurde dann schließlich ein Zubau errichtet, in den das Museum umziehen konnte. Im September 1928 wurde die Sammlung in den neuen Räumen eröffnet, nun zu regulären Uhrzeiten und für Besucher beiderlei Geschlechts zugänglich.

Die umfangreiche ethnographische Sammlung [bietet] ein anschauliches Bild des Lebens, Kastenwesens und mannigfachen Aberglaubens im heidnischen Indien dar. Waffen und Kleider, Gefäße, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände aller Art […] manches wertvolle Stück von geschmackvollem Schmuck aus Edelmetall, von feinen einheimischen Geweben und Stickereien […] Modelle, Bilder und Photographien.

Neben diesen ethnographischen Exponaten gab es auch zahlreiche Ausstellungsstücke zu Flora und Fauna des Subkontinents, angefangen bei von Kapuzinern aufgezogenen Panthern bis hin zum Schildkäfer.

Der Allgemeine Tiroler Anzeiger war optimistisch bezüglich des Museums:

Es besteht somit alle Hoffnung, dass dieses Indienmuseum der Patres Kapuziner zu einem Anziehungspunkt aller Missionsfreunde werden wird. Das Museum ist ein beredtes Zeugnis für den Eifer, den katholische Missionäre im fernen Indien im Dienste des Weltheilandes entfaltet haben. Möge es daher auch zu einer Quelle des Segens werden von der neuen Liebe und Begeisterung für die Missionen in unser Volk ausgeht.

(Signatur FW-k-1958)

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