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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
In Der Lizum Im Olympiawinter

In der Lizum im Olympiawinter

Mit dieser Aufnahme reisen wir zurück in den schneearmen Winter 1963/64. In der Axamer Lizum wird eifrig gewerkelt, auch das Bundesheer ist dabei. Seit nunmehr drei Jahren unterstützten Soldaten und Offiziere das Organisationskomittee (OK) der IX. Olympischen Winterspiele:

Im Herbst 1960 begann ein Pionierzug […] mit den vorbereitenden Arbeiten im alpinen Hauptkampfraum [sic] Axamer Lizum. Die ersten Bäume am Slalomhang der Herren wurden gefällt und der fast unbefahrbare Fortsweg zu einer Hilfsstraße ausgebaut. Damit war der Startschuß für den Ausbau der alpinen Pisten gegeben,

heißt es dazu im offiziellen Endbericht. Zu Spitzenzeiten standen über 2700 Mann im Einsatz. Zwischen dem 1. und dem 24. Jänner 1964 waren es immerhin bereits 1600 Bundesheerangehörige, die das OK unterstützen.

Das Sporthotel Olympia in der Axamer Lizum, aufgenommen wohl während der Spiele von 1964. Zwischen Herbst 1960 und dem Winter 1963/64 hatte sich die einst beschauliche Axamer Lizum in ein alpines Sportzentrum verwandelt: Sessellifte, Schlepplifte, Ski-Pisten und ein Sporthotel waren angelegt worden. Für die Stationsbauten zeichnete der Grazer Architekt Emo Meister verantwortlich, für das Gipfelhaus am Hoadl sein Innsbrucker Kollege Otto Mayr.
Auch bei der Pistenpräperierung wurde das Bundesheer eingesetzt. „Wegen der extrem schlechten Schneelage […] mußten […] zeitweise alle Reserven in Anspruch genommen werden“, liest man darüber im Endbericht.
Reger Zuschauerandrang herrscht in der Axamer Lizum. Insgesamt wurden bei den IX. Olympischen Winterspielen über eine Million Besucherinnen und Besucher gezählt. Allein bei den Alpinbewerben sollen es rund 250.000 gewesen sein.

(StAI, Geschenk Altenburger)

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