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Winterliches Amras: Mit Den Augen Des Unbekannten Fotografen XXIII

Winterliches Amras: Mit den Augen des unbekannten Fotografen XXIII

Amras und seine Bauernhäuser scheinen es den Vetters angetan zu haben. Ob sie wohl die ganze Strecke von der Universitätsstraße spazierten oder doch zum Teil mit Kutsche und/oder Auto fuhren? Während meiner Studentenzeit bin ich etwas weiter westlich auch regelmäßige beträchtliche Strecken zu Fuß gegangen, aber das ist eine andere Geschichte…

Linda posiert hier vor – nein, kein Rätsel, das wäre viel zu leicht – dem heutigen Haus Geyrstraße 33. Wer unbedingt rätseln will, könnte herausfinden, was die alte Adresse des Gebäudes war. Und die technischen ExpertInnen könnten vielleicht meine gravierende Wissenslücke füllen: Ist das eine Strom- oder eine Telefonleitung? Woran erkenne ich das? Und je nach Antwort: heißt das, dieses Bauernhaus war Anfang des 20. Jahrhunderts bereits mit Elektrizität oder Telefon ausgestattet? Die Konstruktion vom Ende der Leitung zum Haus bzw. ins Haus hinein sieht irgendwie auch recht kreativ aus.

Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Bauernhaus ist heute kein solches mehr, hat sich – im Gegensatz zu so manch anderem Gebäude in dieser Gegend – aber in seinen Grundzügen bis heute gehalten.

1965 erschien das Haus noch bewohnt, gepflegt und gut erhalten.
10-20 Jahre später (?) sah das etwas anders aus.

Und wenn man sich dieses Haus in seiner heutigen Umgebung ansieht, da werden die Dimensionen des Bauens der letzten Jahrzehnte so richtig deutlich…

Screenshot Stadtplan Innsbruck

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-Pl-736, KR-NE-8648 (Ausschnitt), Ph-9890)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. So sehr es verändert wurde, man erkennts gut wieder. Jetzt wäre noch nett ein Photo, wo man dahinter die Umfahrungsbahn 1944-45 sehen kann; da müsste gleich hinter dem Haus ein Bahnübergang gewesen sein.

    Zur Leitung auf Bild 1
    Ich würde es für eine Telefonleitung halten, da die Hauptleitung (Drehstrom) jedenfalls dreipolig sein müsste und ich glaube mich zu erinnern, dass die Ende der 1980´er Jahre entfernten Dachreiter (der noch etliche Jahre bei uns im Dachboden rumlag, leider mittlerweile entsorgt) mehr als zwei Isolatoren hatten (am 1965 iger Bild sieht man einen solchen Dachreiter tlw. ohnehin, der müsste vier Pole haben – also vemutlich noch die Erde).
    Ein Verteilermast (Fundament gefühlt zimmergroß in Amras stand n.m.E. beim Kiefinger (Kreuzung Geyrstraße / Pilippine Welser Straße) der Übereck mit der Freitreppe des alten Treichlhofs sehr verkehrsberuhigend auf diese Kreuzung wirkte.

  2. Der erste Stromanschluß an unserem Haus sah gemäß einer Photographie exakt gleich aus. Der kreuzförmige Dachständer mitten auf dem First kam erst später.

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