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Villa „Karwendel“

Villa „Karwendel“

Sebastian Kandler (1863–1928), Kantineur in der Klosterkaserne, erkannte früh das Potenzial der Hungerburg für den Fremdenverkehr. Im Jahr 1903 kaufte er den sogenannte Neuhof Mariabrunn (vulgo „Hungerburg“) und forcierte fortan mit viel Energie und visionärem Geist die touristische Erschließung der Hungerburg.

Neben dem Ausbau des Neuhofs zum Hotel Mariabrunn (im Titelbild am rechten Rand zu erkennen) ließ Kandler nebenan auch zwei Privathäuser errichten – die Villa Kandlerheim (am linken Bildrand nur ansatzweise zu sehen) und die Villa Karwendel (in der Bildmitte). Als Antwort an alljene, die plötzlich den Aufschwung der Hungerburg für sich reklamierten, ließ Kandler dort folgende Inschrift anbringen:

„Schon quackst [sic] der Frosch im Tümpel,

daß er hier Schöpfer sei,

schon pfeift es nach der Gimpel:

Da war ich auch dabei!

Denn Hungerburgverwandler,

jetzt möchten’s alle sein.

Indes Sebastian Kandler,

der Gründer war allein.“

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sommer-1)

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